20. Mai 2009...14:45

Die kommenden Helden der Technik

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Die DDR hatte die “Messe der Meister von Morgen”, die BRD “Jugend forscht” und Intel die Veranstaltung “International Science and Engineering Fair”. Zu der unsereins mangels Budget zwar nicht hinkommt, aber Chip Chick hatte jemand vor Ort und präsentiert die schönsten Geek-Fantasien.

Dummerweise allerdings ist die Erfindung, die am meisten ins Auge fiel, dazu geeignet, die unselige Diskussion um das geheimnisvolle Asien und seine Sexualfantasien gleich mal wiederzubeleben.

Nichts weniger als die Sorge, man könne ihnen heimlich in die Wäsche schauen, nämlich hat Ka Kuen Chan, Leung Ho Yi und  Ma Yuk von der Sheng Kung Hui Li Ping Secondary School in Hong Kong dazu motiviert, ein Gerät zu entwickeln, das aussieht wie ein schlichter Anhänger, aber in Wahrheit aus IR-LEDs gefertigt ist, die für eine Überbelichtung sorgen, die dem Lustmolch den Spaß verdirbt, der mittels Spezialbrille einen derart unkeuschen Blick erheischen will.

Schulmädchen! Voyeure! Zum Glück nur sind die Mädels aus Hong Kong, sonst ginge die Japan-Streiterei gleich wieder los.

Aber auch ansonsten war es auf der Messe wohl recht vergnüglich: Da wurde ein Akku gezeigt, den man auflädt, wenn man auf die Tastatur haut, ein Roboter, der die Wasserqualität testet (sieht aus wie ein alter Kochtopf), ein Tischtennis-Roboter und vieles mehr.

Lohnt sich also auf jeden Fall, dem Quellen-Link zu folgen (und der Knabe, der das System entwickelt hat, wie man mit Zwinkern in einem virtuellen Buch blinkert, und der vor lauter Stolz gleichzeitig den Daumen hebt und sich in den Schritt greift, ist auch sehenswert). [dieter]

[via Chip Chick]

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