Die Kleinigkeit von einer Milliarde Kunden will Jonathan Schwartz demnächst in seinen Java-Onlineshop locken. Färbt da etwa Oracle-Größenwahn ab?
Den Plan, einen Java-Store für Applikationen zu bauen, hat Sun Microsystems offiziell verkündet – und allen Ernstes machte Jonathan Schwartz per Blogpost gerade die Zielvorgabe, damit zügig 1 Milliarde Benutzer erreichen zu wollen. “Weil wir so viel Publikumsverkehr haben werden, können wir die App-Anbieter für die Software-Distribution zahlen lassen”, gibt er sich betont selbstbewusst. Der Shop soll zugleich ein Service-Netzwerk aus allen möglichen Firmen und Anbietern werden, die Java-Apps und -dienste anzubieten haben. Es dürften sowohl freie als auch kostenpflichtige Angebote bei Sun eingereicht werden. Deren Freigabe werde natürlich nötig sein. Außerdem plant die Firma, die Top-Positionen auf der Startseite zu versteigern. Welchen Anteil am Verkaufserlös Sun einbehalten will, ist noch unbekannt. Mehr Details zum “Project Vector” werde Schwartz erst während der JavaOne-Konferenz am 2. Juni verraten. [rm]
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