Microsoft hat eine Internet-Reklame zurückgezogen, die tatsächlich eine Frau dabei zeigt, wie sie eines der Betriebssysteme des Hauses benutzt (hehe) und daraufhin das Kotzen anfängt. Nachvollziehbar. Böse Zungen frotzeln nun, dass Apple die Rechte an den Spot erwerben möchte…
Die Kotz-Werbung (siehe YouTube-Video unten) hatte in den USA zu Beschwerden seitens der Zuschauer geführt. Microsoft beendet die Kontroverse schlichtweg, indem man die IE-8-Kampagne fallen lässt. Die Werbeaussage? Der MS-Browser verhindere dank Privat-Modus Kotzattacken anderer Familienmitglieder. Bestimmt ein weiiiit verbreitetes Problem.
Bei einem der Schauspieler handelt es sich übrigens um Dean Cain. Ex-Superman-Darsteller. An ihm liegt es aber nicht, dass die Reklame nicht super ist. Aber Microsoft und Werbung, das war immer schon eine zweischneidige Angelegenheit. Wir erinnern da an das Seinfeld-Debakel oder an unfreiwillig komische Retro-Spots. Was wird nun aus IE8? Ach, egal… [rm]
[Guardian]
5 Kommentare
3. Juli 2009 um 14:37
ist etwas… naya direkt vom Bildauschnitt her aber… doch eigentlich gut =)
3. Juli 2009 um 18:11
Die gesamte Marketingabteilung von Microsoft gehört sofort gefeuert. Echt, dieser Spot ist sowas von unter aller Sau, da passt noch nicht mal mehr ein „Dieser Werbespot ist schlecht“ drauf.
4. Juli 2009 um 21:33
Die Werbung ist so wie die Betriebssysteme von MS
…. einfach zum kotzen….
Olaf
5. Juli 2009 um 18:37
Ich frag mich echt, welche absoluten Kindsköppe bei denen in der Etage sitzen… !? Seinfeld, dann Sandkasten-Krieg mit Apple-Gegenspots, dann diese „ich finde einen Laptop der mehr hat als ein Apple aber weniger kostet-HA-HA!“- Kinderkampagne. Allein schon, dass Monkeyman Ballmer da nicht mal mit der Faust auf den Tisch haut zeigt viel über den Führungsstil und die Kompetenzen der Firma… Getreu dem Motto: „Was kümmert uns Missmanagement und alberne Werbung wenn wir Marktführer sind mit nem Abstand zum Verfolgerfeld, welcher der Entfernung der Erde zum Mond gleicht“… oder so.
15. Oktober 2009 um 12:53
[...] Spot-Stopp: MS-Werbekampagne war zum Kotzen [...]