Physiker des National Institute of Standards and Technology (NIST) haben die Kontrolle über das einzelne Bit innerhalb des Quantum-Prozessors gewonnen, ohne dabei die benachbarten Informationen zu (zer) stören.
Die Wissenschaftler haben sich einen Trick aus der optischen Speichertechnologie zueigen gemacht und polarisiertes Licht eingesetzt. Nun können die Informationen (Quantum-Bits, qubits) besser voneinander isoliert und präzise zwischen den Zuständen hin- und hergeschaltet werden. Das war insofern sehr schwierig, weil ja die unscharfe Eigenheit der qubits naturgemäß erlaubt, gleichzeitig in An und Aus-Stellung zu existieren.
Mit dem Durchbruch am NIST sei man dem Traum vom Quantum-Computer einen riesigen Schritt näher gekommen.
Wie viele Quantensprünge bis zur Serienreife noch nötig sind, verrieten die Weißkittel wohlweislich nicht. [rm]
2 Kommentare
9. Juli 2009 um 07:53
[ . . . . sei man dem Traum vom Quantum-Computer einen riesigen Schritt näher gekommen. ]
nun denn, das kann ja dann kaum möglich sein wenn sie, wie in der schlagzeile suggeriert wird, nur einen „QUANTENSPRUNG“ gemacht haben!
und [ Wie viele Quantensprünge bis zur Serienreife noch nötig sind ] lässt sich doch sehr leicht ausdrücken. . .
. . .mindestens noch mehrere TAUSEND-MILLIARDEN BILLIARDEN quantensprünge werden es denn schon noch seine müssen. . .
. . .wenn man diese, zwar sehr beliebte, aber grundsätzlich absolut falsche masseinheit heranzieht um den zustand eines wie auch immer gearteten weiterkommens zu beschreiben!
9. Juli 2009 um 09:05
Dachte ich auch gerade.
Da wurde sich vor Jahren schon einmal über Schröder oder so lustig gemacht, da er auch behauptet hat, durch seine Politik Deutschland einen Quantensprung vorwärts gebracht zu haben.
Ein Quantensprung ist die derzeit kleinste theoretisch mögliche Bewegungsdistanz…