Im weltweiten Netz ist der Raub persönlicher Datensätze und von Zugangsdaten leider an der Tagesordnung. Dass aber mittlerweile online schon gut 40 Millionen Identitäten zum Kauf angeboten werden, das erschreckt dann doch.
Zeitgenossen mit krimineller Energie und etwas Barschaft können sich im Netz leicht eindecken, denn bei jedem zwielichtigen Hinterhofhändler werden Finanzinfos, Kreditkarten-Daten, Konto- und Telefonnummern oder gar Maestro-Karten-Daten mit passenden PINs angeboten. Selten einzeln, sondern meistens in nett geschnürten Paketen für z.B. 1 Dollar pro Datensatz.
Um ein wenig Überblick über das Ausmaß dieses speziellen Schwarzmarktes zu erhalten, gab sich eine britische Sicherheitsfirma als Kaufinteressent aus und sammelte die Offerten in der
“Lucid Intelligence Datenbank”, die nun schon über 40 Millionen Identitäten aufzählt. Dort flossen auch die Erkenntnisse von FBI und Sicherheitsaktivisten ein. Die meistens geklauten Daten stammen von Amerikanern und Briten. Wahrscheinlich bildet diese besondere Datensammlung nur die Spitze des kriminellen Eisberges ab. [rm]
[Slashdot]
oder spiegelt deren sorgsamen Umgang mit personenbezogenen Daten wieder… gerade die Briten sind diesbezüglich ja kaum schlagbar, nichtmal seitens unserer Telekom.
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