Und wieder hat Microsoft einen schönen skurrilen Einfall an der Werbefront realisiert: Um nämlich die in der Publikumsgunst eher auf der Stelle tretende hauseigene Suchmaschine Bing populärer zu machen, hat man bei der erfolgreicheren Konkurrenz, also Google, ein bisschen Werbung gebucht.
Allerdings hätte man da vielleicht aufpassen sollen, bei welchen Suchbegriffen man gerne erscheinen möchte.Wie ein selbstverständlich ohne Eigeninteressen recherchierender Mitarbeiter von TechCrunch nämlich feststellte, bekam er bei der Eingabe des Begriffes “pornography” in der rechten Spalten mit den gesponserten Links als erstes einen Link zu Bing zu sehen, verbunden mit dem Versprechen, auf “Tausende von Videos” zugreifen zu können.
Oder sollten wir es hier tatsächlich mit ausgesprochener Raffinesse zu tun haben? Wir alle wissen: Ohne Geschlechtsverkehrabbildungen wäre das Internet heute längst nicht, wo es ist. Und Steve Ballmer trauen wir doch alles zu, oder? [dieter]
[via TechCrunch]
5 Kommentare
11. September 2009 um 15:31
[...] das mit der prOn-Werbung war schon gut, aber dass sie es zuguterletzt auch noch geschafft haben, den vielleicht ekligsten [...]
17. September 2009 um 19:57
Also sowas in der Suchmaschine unter Porno zu finden finde ich schon krass. Das sollte so nicht drin sein.
18. September 2009 um 14:23
[...] immerhin könnten nun z.B. Menschen, die in Google nach Pornographie suchen, nun im App Shop landen, und wer weiß – vielleichtr macht Apple ja eines schönen Tages [...]
5. Oktober 2009 um 13:03
[...] Bing: Suchmaschine für prOn-Freunde? [...]
18. Dezember 2009 um 10:20
[...] die allerkeuscheste Erotik zuzulassen, – mit der Bing-Anwendung für das Apple-Telefon, die bekanntermaßen hervorragend im Aufstöbern von Schmutz aller Art ist, könnte sich das jedoch [...]