Kleinst- oder auch Pico-Projektoren sind als Technologie auf dem unaufhaltbaren Vormarsch, haben dabei aber in der Regel mit einem gewissen Misstrauen gegenüber der Bildqualität zu kämpfen.
Das soll der SHOWWX von Microvision ändern, der als erster laserbasierter Pico-Projektor der Welt verkauft wird.
Das Gerät in der Größe eines PMPs (14 x 60 x 118 mm) liefert angeblich immer scharfe Bilder, ganz egal von welcher Größe, und benötigt dank Weitwinkelprojektion auch keine besondere Distanz (150 bis 2500 mm) zu der Fläche, auf der die Bilder gezeigt werden.
Projiziert wird mit 10 Lumen in WVGA (848 x 480) und 16:9; angeschlossen werden kann SHOWWX an Geräte mit TV- oder VGA-Ausgang. Die Akku-Betriebszeit von 1,5 Stunden reicht zwar nicht ganz für den Standard-Hollywood-Schinken, aber SHOWWX lässt sich via Adapter auch gerne mit Strom aus der Steckdose helfen.
Der Preis des Geräts, das in den kommenden Wochen auch in Europa in den Handel kommen soll, liegt in den USA je nach Konfiguration zwischen 400 und 500 Dollar, erfahrungsgemäß kann man also diesen Betrag auch in Euro erwarten. [dieter]
[Microvision via TechFlash]

3 Kommentare
24. September 2009 um 12:04
[...] oh Wunder! – ganz ohne Strom funktionieren würde. Muss eben nicht immer und überall ein Pico-Projektor sein. [...]
12. Oktober 2009 um 09:44
[...] der Nachfolger des Touchscreens? Funai und Nippon haben auf der Elektronik-Messe CEATEC einen Mikroprojektor vorgestellt, der nicht nur wie gehabt Bilder an die Wand oder auf eine ähnliche Oberfläche [...]
3. Februar 2010 um 11:20
[...] Sony etwa soll den Spezial-Chip-Hersteller Opus ins Boot holen wollen für die Produktion eigener Pico-Projektor-Chips, bei denen Laser als Lichtquelle eingesetzt werden. [...]