Die Erbsenzähler von Distimo haben mal nachgerechnet, was die Kunden in den größten Online-Shops eigentlich für ihre Applikationen abdrücken müssen. Siehe da, die Business-Klientel von RIM darf im Schnitt am meisten abdrücken.
Von den drei großen App-Marktplätzen der Welt, also Apple App Store, Google Android Marketplace und BlackBerry App World, ist letzterer mit Abstand am teuersten: Nicht 3 Prozent, nicht 30 Prozent, sondern schlanke 300 Prozent mehr müssen die BlackBerry-Besitzer für eine vergleichbare App bezahlen.
Besonders teuer sind laut TechCrunch die Anwendungen in der Kategorie Navigation & Travel, wo die Preise sich im Durchschnitt über der 15-Dollar-Marke halten. Ähnliche Apps gibt es im App Store von Apple oder auch im Google Android Market für unter 5 Dollar. Überhaupt konnten die Marktforscher auf Anhieb keine einzige BB-App finden, die preiswerter gewesen wäre als bei der Konkurrenz. Das liegt wohl auch daran, dass kein Anbieter seine Software auf der App World für weniger als 2,99 Dollar anbieten darf/kann. Die beiden Hauptkonkurrenten Apple und Google liegen ihrerseits mit den Preisen praktisch auf gleichem Niveau mit nur wenigen spürbaren Preisdifferenzen.
Die Distimo-Zahlen sind übrigens ganz frisch, denn sie basieren auf den September-Daten. [rm]

[TechCrunch]
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1 Kommentar
7. Oktober 2009 um 09:52
Hm, ein Vergleich mit Nokias OVI-Store wäre nun mal interessant…mittlerweile ist der shop ja wenigstens halbwegs gut bestückt…
Aber ansonsten: Irgendwie klar, BB werden fast ausschließlich dienstlich/geschäftlich benutzt. Das was da an kosten aufläuft wird demnach zumeist von Firmen getragen. Und denen ist das dann meist egal.
Professionell kostet immer mehr.