Kommen wir mal wieder zum herbstlichen Thema “Nerd-gerechtes Ableben“: Für alle, denen das Thema “Letzte Worte” am Herzen liegt und die fürchten, wenn sie denn auf dem Sterbebett liegen, nicht mehr so amtliche Knaller wie “Mehr Licht!” oder “Ich bin der Märtyrer des Volkes” über die Lippen gepresst zu bekommen, gibt es den Gratis-Dienst Dead Man’s Switch.
Der funktioniert – der Name sagt’s – nach dem Prinzip der Totmann-Schaltung, d.h. wenn ansonsten nichts mehr passiert (was im Sterbefall nicht unüblich ist), sorgt er dafür, dass trotzdem was passiert.
Nämlich eine Aussendung von E-Mails, die man zuvor präpariert hat für den Fall des Ablebens. Angeblich sind die nach Militärstandards verschlüsselt, so dass man sicher gehen kann, dass nur der vorgesehene Empfänger selbst sie liest (Andererseits: kann einem das dann nicht egal sein?).
Verschickt werden die Nachrichten, wenn man auf drei Nachrichten von Dead Man’ Switch, die in selbst festzulegenden Intervallen versendet werden, nicht reagiert hat. bei planbaren längeren Abwesenheiten lässt sich der Dienst auch einfrieren.
Dumm allerdings, wenn man Koma-Patient wird – und beim doch noch erfolgreichen Aufwecken umgeben ist von all den Lieben, denen man mal so richtig unverblümt die Wahrheit gesagt hat … [dieter]
[via Red Ferret]
1 Kommentar
28. Oktober 2009 um 13:25
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