Makro-Fans und Hardcore-Gamer mögen sich ja mehr Tasten auf der Maus gewünscht haben, aber 18 (!) Buttons und ein integrierter Joystick ausgerechnet für Office-People klingt ein wenig nach Wahnwitz.
Zugegeben, die Maus sieht optisch nicht so schlimm aus wie das Konzept klingt. Ob die Zielgruppe der Office-Nutzer aber wirklich darauf anspricht, sich fröhlich Makros auf die vielen Knöpfe zu legen und die ganzen Abkürzungen zu merken, darf gepflegt bezweifelt werden. Zumal der Anbieter (mit dem bezeichnenden Namen WarMouse)
für die „OpenOffice Mouse“ immerhin 75 Dollar ausruft.
Für die vielen Makros hat es extra 512 KByte Speicher intus. [Ralf]
Ultradünne Huckepack-Maus für Notebooks
Microsoft: Office 2010 gibt’s gratis – abgespeckt und mit Werbung
10 Kommentare
10. November 2009 um 16:36
Ja, hab von der Maus schon in einem anderen Forum gehört und finde sie ziemlich sinnlos. Wer Office richtig verwendet, benutzt Tastatur-Shortcuts und legt sich keine unübersichtliche Maus zu. Wie auch immer, diese News wäre wohl ehr was für den April gewesen…
10. November 2009 um 16:46
seh ich ähnlich, für das ding brauch man doch sicher ein jahr fingertraining und optisch find ich die maus auch nicht gerade gelungen. naja, jedem das seine.
10. November 2009 um 17:12
die magic-mouse vom Apfle ist da sinnvoller…
Und schöner.
(aber auch nicht ergonomisch)
11. November 2009 um 09:15
[...] OpenOffice-User die passende Zielgruppe für so ein Eingabegerät sind bleibt abzuwarten, bisher waren tastenreiche Eingabegeräte ja eher Gamern [...]
11. November 2009 um 09:57
Ich finde es immer gut, wenn sich Eingabegeräte von der altertümlichen, unergonomischen Standard-102-Tasten-qwertz(y)-Tastatur abheben. Gerade im Bereich der mobilen Endgeräte ist dieses Design doch mehr als überholt und führt zu so merkwürdigen Doppelbelegungen á la Blackberry.
Da Spracherkennung wohl ewig Probleme mit Umgebungsgeräuschen behalten wird und ich nicht möchte, dass irgendjemand in Zukunft meine Gedanken mitliest – wer schreibt mir ein Akkordtastatur-Makro für das Ding?
11. November 2009 um 10:36
Ein Mobiles gerät mit so nem klotz bedienen??? Na herzlichen glückwunsch.
Wie wärs mit einem ausreichend großem touchscreen?
(Ps: woanders munkelt man schon das diese Mouse ein hoax sein könnte…)
11. November 2009 um 10:39
[...] Buttons ist doch garnichts Zu den Kommentaren Die neumodische 18-Button-Maus, die gestern hier debütierte, ist eigentlich eine lahme Sache: Boing Boing hat eine 40-Tasten-Maus aus dem jahr 1990 [...]
11. November 2009 um 16:14
@gördi
Warum nicht? Als Bluetooth-angebundener Tastaturersatz?
Dein Touchscreen bleibt ja, auch wenn für mich ein deutlicher Zielkonflikt zwischen „ausreichend groß“ und „mobil“ besteht.
Mir geht es auch weniger um die Maus, sondern um die Möglichkeiten.
12. November 2009 um 09:55
Naja, einen Tastaturersatz mit 18 Tasten dürfte genauso „schlecht“ zu bedienen sein wie die Handy-eigenen Mini-Tastaturen, noch dazu das die Mouse-Form nicht grad ergonomisch zum tippen ist.
Eine Blauzahn-Tastatur.. jo, das macht sinn, aber sowas? Nö.
18. November 2009 um 15:06
[...] WTF? Maus und Tastatur verschmolzen [...]