Sony hat ja ein fast schon legendär ungeschicktes Händchen, wenn es darum geht, seine Kunden mit bizarren technischen Lösungen zu vergraulen, mit denen die Firma ihren Besitzstand wahren will (wir denken gerne an die Rootkit-Affäre zurück).
In Sachen PS3 allerdings scheint man etwas zu weit gegangen zu sein, denn nun kündigt der prominente Hacker George Holtz (durch einschlägige iPhone-Aktivitäten bekannt) an, das für den 1. April anstehende Firmware-Update aufs Korn zu nehmen.
Der Grund für Holtz’ Empörung: Mit dem Update soll die PS3 die Fähigkeit verlieren, andere Betriebssysteme (konkret: Linux) zu nutzen.
Während neue Firmware sonst dazu diene, das Leistungsspektrum des jeweiligen Geräts auszubauen, habe Sony bei der PS3 kontinuierlich die Funktionen eingeschränkt, moniert Holtz: die PS2-Software Emulation habe ebenso dran glauben müssen wie die SACD-Wiedergabe.
Holtz verspricht nun ein eigenes Firmware-Update, das neben den Funktionen der offiziellen Software auch weiterhin die Unterstützung von OtherOS beinhalten soll: Wo käme man denn schließlich hin, wenn ein Hersteller die Funktionalitäten, mit denen er ein Gerät ursprünglich beworben hat, unter fadenscheinigen “Sicherheits”-Vorwänden nach und nach eliminieren könne? [dieter]
[via Ars Technica]
Wie ist das eigentlich? Verliert die erste PS3, die noch die PS2 Spiele abspielen kann, diese Fähigkeit durch das Update? Und ist das Update Zwang?
also nachdem was ich bisher gelesen habe, wird auf allen die PS2 Emulation abgeschaltet.
Und Zwang, mhm, also naja. Wer das Update nicht drauf hat wird bei Sony ausgesperrt.
Wenn du deine PS3 offline nutzt, kanns dir egal sein
Aber war doch klar, dass Sony die Emu früher oder später rausnehmen würde. Die verchecken ja mittlerweile so allerhand Klassiker über ihren Sony..wasauchimmer..Store ;D
@Chrischi: Eigentlich nicht, sofern man auch weiterhin Spiele zocken will. PSN Store heißt das…
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