Das Konzept des Cloud Compuing (Anwendungen und Daten auf Servern und auf dem Schreibtisch nur noch ein Dumb Terminal) gilt ja vor allem in der Wirtschaft als das kommende Ding, bei dem sich Unsummen von Geld einsparen und ganze Mittelmeerstatten aus der Schuldenfalle retten lassen.
Tatsächlich kann man das aber auch etwas tieferhängen und auch in der eigenen Kleinorganisation ausprobieren,und zwar mit Pano Logic.
Der Mini-Client (51 x 88,8 x 88,8 mm groß) kann selbst eigentlich gar nichts außer eine Verbindung zum Server herstellen. Als Anschlüsse besitzt das Kästchen Ethernet, VGA, USB- und Audio-Ports, über die externe Geräte und Speichermedien angeschlossen werden können.
Angeblich lassen sich mit dem Gerät die Betreibskosten um 80% senken, was in der Tat reizvoll wäre – und vor allem wäre am Schreibtisch endlich mal wieder mehr Platz für alle möglichen USB-Spielzeuge. [dieter]
[via Technabob]


Öhm was ihr da im Artikel beschreibt ist aber eher die Terminal-Server Technologie als Cloud Computing.
@DJGummikuh: Errr, ja, hast natürlich recht – ich dachte aber eher an den konkreten Arbeitsplatz, der sich in beiden Fällen wohl ziemlich ähneln dürfte – Bildschirm, Tastatur, Maus und kleine Kiste, aber kein PC-Klotz mehr.
Der Gedanke mit dem Terminal kam mir auch. Also habe ich mal recherchiert, was offiziell so hinter dem Begriff “Cloud-Computing” steht. UND SIEHE DA – es ist vom Prinzip her tatsächlich das gleiche, was man früher als “Main-Frame-” oder “Terminal-Technologie” verstand.
Irgendwie lustig, diese Entwicklung, finde ich. Wenn auch in meinen Augen für den Großteil aller Anwendungen für den Office-Bereich durchaus sinnvoll.
Wenn ich daran denke, wie viel Geld damals verbraten wurde, um Terminals durch PCs zu ersetzen (und wie viel Mehraufwand wir danach mit der Betreuung hatten) und was es kostet, das jetzt quasi wieder umzukehren – wird mir schwindelig …