Ja, ich gebe es zu: manchmal verfalle auch ich dem perversen REiz des Geruchs von schon leichte überfälligem Fett, in dem Kartoffeln frittiert werden, und sehne mich nach dem haptischen Reiz eines Frikadellenbrötchens, das man zusaamendrücken kann, bis man sich fragt, was da überhaupt drin sein soll.
Kurzum, ich falle auch schon mal bei Burger Kind ein. Und jetzt soll sogar die Einheitsbeschallung mit Sub-MTV-Qualität individueller Besäuselung weichen.
Das Schlüsselwort dabei heisst “Musical Showers”, was keinerlei SChmuddel-Konnotation hat, sondern einfach für eine Art Schallglocke steht, die sich über dem Eckchen befindet, in das man sich mit seinem Tablett voller Schnellessen hockt.
Dort befindet sich auch eine Docking-Station, in die man seinen persönlichen Player steckt, um anschließend von oben mit dem ganz persönlichen Soundtrack berieselt zu werden.
Ausprobiert an lebenden Menschen wird das System glücklicherweise zunächst einmal in Tokio; sollte das Experiment gelingen (und nicht in einer vielschichtigen Kakophonie enden), ist wohl bald auch der Rest der Welt dabei. [dieter]
[via Dvice]
