Jawohl, das Internet schafft Arbeitsplätze, und seien sie manchmal auch ungewöhnlich.
Die katholische Kirche beispielsweise berichtet von einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Exorzisten. Der Grund: Durch das Internet erlebe der Satanismus einen wahren Boom.
Jeder, der einen Online-Zugang hat, wohnt nach Meinung der Teufelsaustreibungsspezialisten, die sich für eine sechstägige Konferenz in Rom versammelt haben, sozusagen Tür an Tür mit Satan.
Nur noch wenige Minuten dauere es – so bangt es aus dem Vatikan -, und schon habe ein irregeleiteter junger Mensch Kontakt mit Satanisten, wo er sich früher noch nächtens durch dunkle Gassen schleichen musste.
Und wenn der Schaden erstmal da ist, muss natürlich der Exorzist ran, um ihn wieder zu beseitigen. Erkennen kann man Besessenheit übrigens daran, dass die Betroffenen Glasscherben und Eisenstücke erbrechen, kreischen, geifern und sabbern, Blasphemien von sich geben und physisch gebändigt werden müsse; kurzum: sich verhalten wie Fußballfans an einem normalen Spieltag.
Dummerweise kann man ja das Internet nicht verbrennen, also wäre es vielleicht angesagt, ein gottgefälliges Alternativ-Netzwerk mit den reichlich vorhandenen Ressourcen des Vatikans zu erbauen. Oder man bildet eben mehr Exorzisten aus. [dieter]
[via The Telegraph]
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