Reinerer Klang durch vergoldete Schmelz-Sicherungen

090415fuseEin bislang „ungelöstes“ Problem im High-End-Audio: Schmelz-Sicherungen, die im Netzteil eingeklinkt, vor dem Durchbrennen des ganzen Systems im Katastrophenfall schützen sollen. Diese kleinen Sicherungen kommen zwar mit dem Audio-Strom-Kreislauf nicht in Berührung, aber man kann sie ja trotzdem mal vergolden.

Und prompt findet sich ein Reviewer, der von „vollerem, schwererem Klang und verbesserter Stereoauflösung“ faselt. Toll. Aber ich will euch nicht davon abhalten, solche einzeln manuell durchgemessenen und geprüften Sicherungen in euren Röhrenverstärker zu klipsen. Wenn dann der subjektive Höreindruck gewinnt, warum nicht? Und ausserdem kann man abends in der Kneipe Zufallsbekanntschaften eine Stunde lang damit zutexten.

Isoclean Power Fuse 24Karat Gold, das Stück für 37 US-Dollar bei A-Audioimports. Eine doppelte Sublimationslösung, für so wenig Geld? Wann bekommt man das heutzutage noch?

(fritz)

( aaudioimports, cnet via boingboing)

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4 Antworten zu Reinerer Klang durch vergoldete Schmelz-Sicherungen

  1. Gördi schreibt:

    Tja, ich komme (bzw kam) ja auch der Audio Branche… manche Sachen sind nachvollziehbar und auch nachweisbar. Andere Dinge wie diese Sicherungen gehören allerdings nicht zu dieser Gruppe.

    Ganz Theoretisch ist die Spannung durch geringere Übergangswiderstände stabiler, da ordentliche Verstärker aber zumindest ebenso ordentlich stabile Netzteile haben dürfte das nicht mehr messbar sein (wenn überhaupt)

  2. Mai schreibt:

    Ja, die guten alten High-End-Sicherungen 😉

    Sowas gibt es schon länger und in vielen unterschiedlichen Aufmachungen. Humbug ist es allemal, und trotzdem scheint es noch genug Trottel zu geben, die sich sowas kaufen.
    Es gibt ja auch, um die Kette fortzusetzen, bereits Haussicherungen, FI-Schalter und Konsorten aus dem High-End-Bereich.

    Letztendlich war das auch nur die logische Fortsetzung der Kabelklang-Propaganda, welche ebenso nur psychoakustischen Effekten beruht (also alles Einbildung ist).

    Lustig ist dann immer mit Leuten zu reden, die sich diesen teuren und nutzlosen Schnickschnack gekauft haben. Diese sind wie verblendet, man kann mit keinen vernünftigen Argumenten kommen, warum der ach so tolle Klangunterschied garnicht existieren kann. Fast schon wie Religion… 😉

    „Aber ich hörs doch!!“ -__-

  3. Gördi schreibt:

    geeenau Mai.

    Die einzige Anwendungsmöglichkeit wäre als Sicherung im sichtbaren Bereich…

    Also diesehigh-End Anlagen die sich eher als Kunstwerk verstehen und teuer aussehen sollen.

  4. Jan schreibt:

    Ich komm auch aus der Branche wie Gördi,

    es ist aus Sicht von Leuten, die mit Ton ihr täglich Brot verdienen echt erschreckend, wieviel „Voodoo“ es im High End Markt gibt.

    Wer noch mehr über „cryogenisch behandelte Kontakte“ usw lesen will:

    hifi-tuning.com, ne?

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