Schlimmer als Tabak und Asbest: Mobiltelefone

090505khuranaDefinitiv gefährlicher als Tabak oder selbst Asbest sei der langjährige Gebrauch von Mobiltelefonen. Das fand zumindest Dr. Vini Khurana (siehe Bild) heraus, und er ist immerhin mehrfach ausgezeichneter, international anerkannter Krebsexperte. Seinen Forschungen zufolge erhöht die Benutzung von Mobiltelefonen das Risiko von Gehirntumoren um 100 Prozent (Das wäre mal grob gerechnet das Doppelte..).

Krebs entwickelt sich über so lange Zeitspannen, also sind laut Dr. Khurana kurzfristige Studien zum Thema ohne Aussagekraft. Für seine aktuelle Veröffentlichung prüfte er ausserdem mehr als 100 vorhandene Studien zum Thema.

Die „Mobile Operators Association“ reagierte bereits auf die Schreckensnachricht, bezeichnete sie als „unbalancierte Analyse“ und warf ihr vor, 30 anderen Studien zu widersprechen. Die Diskussion ist wohl noch nicht beendet.

(fritz)

(independent via textually)

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2 Antworten zu Schlimmer als Tabak und Asbest: Mobiltelefone

  1. Jan schreibt:

    Lassen wir das „jede-Studie-kann-ich-mit-einer-Gegenstudie-widerlegen“ Thema mal.

    Folgende Vorstellung:

    Wenn morgen eine Studie mit evidentem Charakter klar und nicht widerlegbar zeigen würde, dass Handies hochgradig (!) kanzerogen wirken würden, was meint ihr wohl, wie die Wirtschaft aussehen würde?

    Vodafone, O2 usw – Sponsor etlicher Events, Sporthallen: Pleite. Arbeitnehmer aus der Mobilfunksparte alle entlassen. Viele zehntausenden neue Arbeitslose.

    Handyshops, deren Dichte in Innenstädten schon die von Apotheken langsam erreicht: Leer – „Ladenlokal zu vermieten“.

    Und nun denkt mal nach, warum wir – wenn es eine solche Studie irgendwann mal gäbe – diese niemals zu Gesicht kriegen werden…

    Erst wenn die Zahl der Krebserkrankungen steigt, wird man anfangen zu forschen und untersuchen. Dann werden lange Jahre die Konzerne jeden Beweis anzweifeln und immer drauf verweisen, dass dieser nicht wissenschaftlich gesichert ist.

    Erst, wenn es wirklich niemand mehr leugnen kann, woher die Ursache für eine explodierende Krebsrate kommt, die das (schon heute marode) Gesundheitssystem zum Kippen bringt, wird sich der Staat bewegen. Aber wahrscheinlich kommt ihm Brüssel zuvor..

    Okay, das ist alles was apokalyptisch und überspitzt dargestellt. Fakt ist aber, dass diese Industrie so gross geworden ist, dass so eine Studie viel zu grosse wirtschaftliche Folgen hätte…

  2. Jazariel schreibt:

    Nunja, die Tabakindustrie hat Erfahrungen mit solchen Informationen, die Betreiber von Handynetzen und die Produzenten von Handys usw. werden sich auch zu helfen wissen.

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