Windturbinen + Strommasten = Wind-In

090520Wind-It-Wind-Turbine-Towers-thumbEine interessante Kombination: Strom aus Windgeneratoren könnte erheblich zur Verbesserung unserer Gesamtenergiebilanz beitragen – wären da nicht die kontrovers diskutierten Rotoren. Die französischen Designer Nicola Delon, Julien Choppin und Raphael Menard haben sich eine verblüffende Lösung einfallen lassen.

Ihr Konzept „Wind-In“ nutzt die bereits vorhandenen, nahezu ubiquitären Überland-Strommasten als Träger für Vertikalrotoren. Der so erzeugte Strom wird direkt ins Netz eingespeist.

Erste Berechnungen ergaben, dass ein Umrüsten aller französischen Pylone etwa 15 % des national benötigten Stroms liefern würde, und das wegen der Verteilung auch noch einigermassen gleichmässig. Dafür könnte man ganze sechs Atomkraftwerke abschalten, und hier sehe ich dann auch das eigentlich Problem: Wer kommt gegen die staatlich verfilzte französische Atomindustrie an? Aber das Konzept ist beeindruckend.

(fritz)

(via dvice)

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2 Antworten zu Windturbinen + Strommasten = Wind-In

  1. Gördi schreibt:

    Interessante Idee jedenfalls.
    Was mich noch interessieren würde ist ob das in der Realität funktionieren würde.
    Denn die Mastkonstruktion an sich dürfte den Wind schon ziemlich stark verwirbeln; Ob er in so verwirbelter Gestalt noch den Rotor antreiben kann?

  2. [pq] schreibt:

    http://www.wiwo.de/technik/solarzelle-gewinnt-strom-aus-farbstoff-396396/

    fensterscheiben und stahlträger die strom erzeugen

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