Camping für Weicheier

orangesolarconcepttentNicht, dass ich selbst mir was aus dem Übernachten im Zelt in der freien Natur etwas machen würde. Aber wenn man denn einen ungesunden Hang zu so etwas verspürt, sollte es nicht wirklich irgendwie urwüchsig sein? Und nicht so wie beim Orange Solar Concept Tent, das nahezu alle Gadget-Annehmlichkeiten bietet und mehr?

Solarenergie heißt der Schlüssel zum Luxus: Drei Gleitoberflächen sind aus photovoltaischem Gewebe gefertigt und verschieben sich tagsüber so, dass sie das Maximum an Sonnennergie auffangen können, mit dem sie wiederum alle mitgeschleppten Gadgets beliefern. Da die Solarzellen (oder besser -fäden) in ganz normales Material eingewoben sind, lässt sich die Konstruktion wie ein herkömmliches Zelt falten.

Und als besonderes Bonbon für Stadtbewohner mit Hang zum nächtlicihen Verlorengehen gibt es die Funktion der „Glo-cation“: Wer nicht mehr weiß, wo er seine Behausung aufgeschlagen hat, schickt ihr entweder eine SMS oder nutzt RFID-Technik (fragt sich nur, von welchen Reichweiten wir hier reden), um das Zelt zu sanftem Glühen zu bringen.

Dann einfach nur noch diesem Licht nach, zwischendurch einmal in den Bach fallen und zum Einschlafen nochmal alle RSS-Feeds durchschauen. [dieter]

[via Born Rich]

orangesolarconecpttent_2

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3 Antworten zu Camping für Weicheier

  1. winky schreibt:

    ich kaufs. ich kaufs. ich kaufs. preis? egal.

  2. Sebastian schreibt:

    Wer einmal nachts entsprechend angetütert auf einem Musikfestival versucht hat, sein eigenes Zelt zwischen zehntausenden anderen zu finden, wird die Glo- Funktion zu schätzen wissen.

    Jedenfalls so lange, wie man damit einigermaßen exklusiv unterwegs ist. Nützt nur relativ wenig, wenn ständig 30 Zelte in der näheren Umgebung leuchten, spätestens dann sollte zusätzlich noch sowas wie ein Peilsender oder GPS- Funktion drin sein.

    Die Leuchtfunktion müßte es einzeln zum Nachrüsten bei vorhandenen Zelten geben, kann man doch bestimmt relativ einfach selber bauen? Es gibt doch auch so Teile, wo man per sms im Urlaub die Rolladen und Lichter zuhause schalten kann.

    Problematisch ist dann noch die chronische Handynetzüberlastung auf den Festivals, sms schicken gestaltet sich da oft nicht so einfach. RFID ist deshalb schonmal kein ganz verkehrter Ansatz, da findet man sein Zelt wenigstens, wenn man direkt dran vorbeiläuft.

  3. volka schreibt:

    Tent-modding wird dem dann abhelfen…

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