Fernsehen doch noch nicht tot?

fernseherSo sind sie, unsere Marktforscher:  Hatten sie in letzter Zeit mit schöner Regelmäßigkeit verlautbart, dass die Jugend von heute leiber vor dem Computer sitzt als vor dem fernseher, rudern sie jetzt wieder zurück.

Zumindest in den USA, so eine Studie von Nielsen, sei der Konsum klassischer Medien gar nicht mal so stark zurückgegangen wie allgemein angenommen – selbst für die gedruckte Zeitung gebe es noch Nachfrage.Eigentlich, so Nielsen, seien die Teenager in ihrem Medienverhalten ganz normal – die Internet-Angebote würden einfach zusätzlich zum Gewohnten genutzt. Was beim typischen US-Teenager zum Beispiel bedeutet, dass sein Fernsehkonsum in den letzten fünf Jahren um sechs Prozent auf drei Stunden und 20 Minuten am Tag respektive 104 Stunden und 24 Minuten im Monat gestiegen ist.

Online dagegen sei diese Zielgruppe nur 11 Stunden und 32 Minuten im Monat, wobei auch dann das Verhalten eher konventionell sei: Zwei Drittel der US-Teenager im Internet, umgerechnet 12 Millionen, konsumieren dort durchschnittlich drei Stunden und sechs Minuten Video im Monat.

Die Zahlen hinsichtlich der Online-Nutzung kommen mir persönlich ziemlich niedrig vor, aber da wir ja alle wissen, dass Marktforscher stets solide und ohne Eigeninteresse arbeiten, gibt es an dieser Erkenntnis wohl nichts zu rütteln, oder? [dieter]

[via Sydney Morning Herald]

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