Tierisch Lust auf Drogen

elefant_drogenWeil das Wochenende naht und die letzte Mittagspause der Woche ebenfalls, hier mal wieder eine Liste: New Scientist hat vorbildlich dokumentiert, dass der Hang zu Trunksucht, Benebeltsein und bunten Bildern durchaus keine Errungenschaft der menschlichen Spezies ist.

Auch im Tierreich lässt man es sich gerne mal gutgehen (wenn auch nicht unbedingt in Verbindung mit lauter Bumm-Bumm-Musik).

  • Wallabies auf Opium: Eine Känguru-Art, die auf Tasmanien lebt, hat die Mohn-Anbauflächen der Medizinindustrie für sich entdeckt. Reaktion: endlos im Kreis herumlaufen.
  • Elefanten auf LSD: Nicht zum Nachahmen empfohlen – ein Versuch im Zoo von Oklahoma zeitigte den bekannten Syd-Barrett-Effekt; auch hier leider mit Todesfolge.
  • Spitzmäuse auf Alkohol: In Malaysia ziehen sich die Nager gerne mal den fermentierten Nektar der Bertam-Palme rein, der es auf 3,8% bringt.
  • Hunde auf Prozac: Gibt’s in den USA seit 2007 auf Rezept – für eine glücklichere Generation von Vierbeinern.
  • Alkohol zur Empfängnisverhütung: Gibt’s bei Makaken – die Weibchen saufen, bis sie nicht mehr ovulieren. Irgendwie, äh, bedenkenswert.
  • Mäuse auf Speed: Hält nicht nur monatelang an, sondern führt auch zu Gehirnveränderungen. Leider nicht klar, zu was für welchen.
  • Affen auf Marihuana: Angeblich sind die Viecher auf THC scharf – entsprechende Untersuchungen sind aber umstritten, weil sie als zu kifferfreundlich gelten.
  • Fruchtfliegen auf sexuellen Abwegen: Die allseits aus dem Biologie-Unterricht bekannte Drosophila hat unter Alkohol ein Coming Out und macht sich an Vertreter des gleichen Geschlechts ran.
  • Raupen auf Koks: Die größte Plage der kolumbianischen Drogenkartelle heißt nicht DEA, sondern Raupe. Warum soll man auch die langweiligen anderen Blätter fressen ….
  • Schimpansen am Zug: Zigaretten erfreuen sich bei Affen einer gewissen Beliebtheit – im Fall einer Schimpansin in einem chinesischen Zoo geht man von sexueller Frustration als Ursache aus.
  • Spinnen nehmen alles: Da sie nie nein sagen und alles nehmen, sind sie das Lieblingstier aller Forscher. Wie’s reinhaut, erkannt man an der Form des Netzes.

In diesem Sinne …. schönes Wochenende. [dieter]

[via New Scientist]

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4 Antworten zu Tierisch Lust auf Drogen

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