Fiese Fernbedienung: Der Spielverderber für junge Videogamer

11tech_GameOverEine GameOver-Steuerung für die Eltern, um jede Spielekonsole nach ihrem Willen lahmzulegen, dürfte DAS Alptraumprodukt für die Kids sein. Ein alter Knacker wirft genau so ein Teil für schlappe 30 Dollar auf den US-Markt.

Statt sich in seinem Ruhestand erwartungsgemäß um Kleingarten, Nachbarn oder Kaninchenverein zu kümmern, hat sich John Morrissey nach der Verrentung in seinen Bastelkeller zurückgezogen. Das machen zwar auch viele Pensionäre, doch sie tauchen dann nicht einige Zeit später mit einem marktfähigen  Produkt wieder auf. Morrissey (79) entwickelte einen kostengünstigen Timer, der das Zielgerät nach der voreingestellten Zeit zuverlässig elektrisch lahm legt. Nur per Passwort könne es dann wieder angeschaltet werden.
Der ehemalige Manager eines Elektro-Discounters hatte wohl in seiner Laufbahn bemerkt, wie oft Eltern nach einem günstigen und simplen Hilfsmittel gesucht haben, um ihren Nachwuchs von einer beginnenden Spielsucht abzuhalten. Daran hat ihn das Verhalten seiner elf Enkel und Urenkel wieder erinnert. Diese Kontroll-Lücke will er nun mit dem 30-Dollar-Timer „Game Dr.“ schließen, der an allen Konsolen funktioniere und nun von Digital Innovations vertrieben wird. Laut US-Studie von NPD Group glauben die Hälfte aller Eltern, dass ihre Kinder zu viel zocken. [rm]

[Star Tribune]

Parade der schlechten Computerspiele

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5 Antworten zu Fiese Fernbedienung: Der Spielverderber für junge Videogamer

  1. ROMSY schreibt:

    Man eltern müssen ganz schön faul sein wenn sie so ein ding kaufen…
    bei mir ging es damals so
    mutti: „**** mach den Sega aus!“
    ich: „Aber ih bin gerade mitten im Dungeon und ich muss guggen das ich nen speicherpunkt noch vor dem endgegner finde und ich habe gerade auch nur noch ein herz was das alles total erschwert…..“
    – mutti geht zum sicherungskasten
    ich: „NAIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN!!!!!“

    jaja das waren noch zeiten als der eh schon hohe frustfaktor von alten games durch den zeitdruck der eltern gesteigert wurde -.-

  2. knallbonbon schreibt:

    nuja, gibts in zukunft halt noch ein paar tote eltern mehr wenn die sprösslinge mal nach dem 100sten auschalten komplett gefrustet ausrasten.

    was ja gerade in den USA (in dem land in dem es oft nicht nur bei den hasserfüllten worten: „ich bring dich um“ bleibt – sondern in verhältnismäßig vielen fällen oft auch zur tatsächlichen umsetzung kommt) eine höchst gefährliche angelegenheit sein kann – hat doch schon fast jeder trottel eine oder mehrere scharfe knarren unterm bett rumliegen bzw. im schrank rumstehen (oder zumindest weiß, wo man innerhalb von ein paar minuten solche leicht und fast problemlos auftreiben kann)!

  3. [pq] schreibt:

    Laut US-Studie von Kidz-for-Gaming glauben 80% der kinder das ihre eltern zuviel TV schauen

    ganz einfach wenn mir meine vater für 30$ die xbox ausmacht
    macht ich für 20$ mit der tvbegone den scheiss fernseher aus

    ausserdem kann ich kabelgebunden kontroller nutzen und ein infrarot störlichtel hinstellen
    keine ahnung wie teuer sowas is
    oder biller einfach abkleben

  4. [pq] schreibt:

    Laut US-Studie von Kidz-for-Gaming glauben 80% der kinder das ihre eltern zuviel TV schauen

    ganz einfach wenn mir meine vater für 30$ die xbox ausmacht
    macht ich für 20$ mit der tvbegone den scheiss fernseher aus

    ausserdem kann ich kabelgebunden kontroller nutzen und ein infrarot störlichtel hinstellen
    keine ahnung wie teuer sowas is
    oder billiger einfach abkleben

  5. 3d-h schreibt:

    Nun ja schlecht finde ich die Idee an sich nicht, sicherlich wäre es besser wenn Eltern besser das Spielverhalten ihrer Kinder kontrolieren würden und Regelungen mit den Kindern treffen würden. Leider haben aber die Meisten Eltern garnicht mehr dir Zeit sich darum zu kümmern, immer längere Arbitszeiten, Nebenjobs etc. verhindern das oft, eine solche Sperre könnte den den Eltern auch helfen einen gewissen Überblick zu behalten, aber eine echte Lösung ist es dies auch nicht.

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