Google Earth: Des Fischdiebs bester Freund?

fischteichMan kann den Engländern allerlei Böses nachsagen (z.B. dass sie bei Fußball-WM-Endspielen schummeln) – nicht jedoch, dass ihnen nicht immer wieder was Originelles zum Thema Internet einfiele, vor allem, wenn es in Zusammenhang mit krimineller Energie steht.

Hatte etwa Google Earth im letzten Sommer damit Negativschlagzeilen gemacht, dass es Jugendlichen dazu diente, unbewachte Pools für Parties zu entdecken, soll das Programm jetzt Fischdieben dienen.

So vermutet es zumindest die Polizei von Hull, nachdem innerhalb von drei Wochen in 12 Häusern mit Fischteichen oder überdimensionalen Aquarien eingebrochen wurde, um Fische und Zubehör zu entwenden.

Allen Fällen gemeinsam ist, dass ohne Luftbilder die Ziele wohl kaum entdeckt worden wären, und so hat die Polizei Google Earth zum unwissentlichen Informanten erklärt.

Wo natürlich erwartungsgemäß alles abgestritten wird: Wenn Einbrecher Straßenkarten, Handys und Fluchtwagen für ihr Tun benutzten, seien deren Hersteller ja auch nicht verantwortlich zu machen. was als Arguentation dann ja auch wieder was für sich hat. [dieter]

[via Pocket-lint]

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