Kazaa: Noch’n Datentausch-Wiedergänger

kazaaWiederauferstanden von den Toten ist nun auch Kazaa: Drei Jahre, nachdem der Laden wegen einer 150-Millionen-Dollar-Klage der Musikvertriebsindustrie dichtgemacht wurde, soll am Dienstag ein Neustart erfolgen.

Der Unterschied zum ersten Anlauf: Die Kunden sollen für den Datentausch zahlen.

Für 20 Dollar im Monat soll man alles herunterladen können, was gerne hätte – die Gebühr wird einfach mit der Telefonrechnung abgebucht.

Angeblich wird Kazaa bei diesem Anlauf sogar von der Industrie unterstützt: Unternehmenschef Kevin Bermeister soll von den vier größten n sowie einer nicht genannten Anzahl unabhängiger Plattenfirmen einen Katalog mit einer Million Titel zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Der (einstweilige) Haken an der Sache: Kazaa ist in der Neuauflage nur für amerikanische Kunden bestimmt, und alle Songs sind im WMA-Format codiert.

Ob das nun abhebt oder wie Napster am Boden kleben bleibt, wird man abwarten müssen – interessant ist es jedenfalls zu sehen, wie hier innerhalb kürzester Zeit (nach den letzten Wendungen bei Pirate Bay) ein weiteres Flatrate-Modell aus dem Raum der Privatwirtschaft heraus gestartet wird . [dieter]

[via Sydney Morning Herald]

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3 Antworten zu Kazaa: Noch’n Datentausch-Wiedergänger

  1. Gördi schreibt:

    hm, die Viren, Malware und (allgemein) Dreckschleuder Kaza gibts doch noch? Zumindest hatten die alten Clienten noch funktioniert…

    Aber ansonsten denke ich nicht das das fruchtet.
    Wer will schon pauschal 20 Ami-Okken im Monat abdrücken um irgendwelche Musik zu ziehen?
    Dafür kann ich die Tonschwankungsdateien auch einzeln bei Eitunes und konsorten kaufen.

  2. [pq] schreibt:

    klar wird einschlagen wiene bombe … jetz … 2009

  3. DJGummikuh schreibt:

    Lol wie geil.. Napster hat doch genau das gleiche Konzept. Auch mit DRM-WMAs… Kein Wunder, dass es mit der Musikindustrie bergab geht.. „Wie, das Konzept hat bei Napster nicht funktioniert? Wenn wir oft genug mit dem Kopf gegen die gleiche Mauer laufen muss das doch irgendwann klappen…“

    Flachzangen…

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