iPhone: Geheimhaltung fordert Todesopfer

iphone_3gAls tödlich hat sich die Kombination von absoluter Geheimhaltung und Verlagerung der Produktion ins nicht so ganz demokratische Ausland beim iPhone von Apple erwiesen: Ein Angestellter des Zulieferes Foxconn hat sich aus Angst das Leben genommen, als ein  in seiner Obhut befindlicher Prototyp verschwand.

Davor allerdings soll es illegale Durchsuchungen und körperliche Gewalt gegeben haben.

Der 25-jährige Sun Danyong war dafür zuständig, iPhone-Prototypen von Foxcon zu Apple zu schicken. Am 9. Juli hatte er 16 Geräte aus der Produktion bestellt, musste aber bald feststellen, dass nur von 15 davon da waren.

Nachdem er dies gemeldet hatte, gab es zuerst eine Hausdurchsuchung bei ihm, durchgeführt vom Sicherheitsdienst seines Arbeitgebers; angbelich soll Sun ehemaligen Kommilitonen auch berichtet haben, er sei unter Schlägen verhört worden.

Apple hat offiziell sein Bedauern über den Todesfall mitgeteilt, will aber erst einmal den Untersuchungsbericht abwarten; Foxconn hat gegenüber chinesischen Medien zugegeben, dass seine Mitarbeiter „ungeeignete Verhörmethoden“ angewandt haben könnten. [dieter]

[via Sydney Morning Herald]

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3 Antworten zu iPhone: Geheimhaltung fordert Todesopfer

  1. Chrischi schreibt:

    Foxconn ist ja so gar nicht fox-like Oo !!

  2. volka schreibt:

    „Betrügerischer Fuchs“ als Firmenname spricht ja auch Bände…

  3. xyz schreibt:

    Ein Menschenleben für ein Mobiltelefon.

    Naja, war ja n Apfel drauf ^^

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