Prozessoren: Intel möchte die Mobilwelt aufrollen

intelChipzilla will jenseits des PC-Geschäfts stärker wachsen. Die Smartphones und mobile Gadgets sollen mit einer neuen Generation Mini-CPUs auf Basis von 32-Nanometer-Technik beglückt werden.

Im Gegensatz zu Microsoft scheint Intel völlig klar zu sein, dass die Zukunft nicht bei den Desktops liegt, sondern immer mehr Menschen von Mobilgeräten aus online gehen. Von derzeit etwa 5 Milliarden Geräte werde sich die Zahl bis 2015 auf gut 15 Milliarden verdreifachen, glaubt der zuständige Manager Doug Davis. Daher war das große Thema des „Mid-Summer Technology Summit“ in San Francisco die Strategie des Hauses für kleine Prozessoren und System-on-Chip-Produkte. Hierfür will Intel künftig gleich auf seine modernen 32-nm Herstellungsprozesse umsatteln.
„Unsere Produktlinien werden bis zum nächsten Jahr durch neue Sachen ersetzt“, bestätigt Chefverkäufer Sean Maloney. Er weist auch gleich auf die Vorteile für die Hardware-Hersteller hin: Weniger Platzverbrauch, mehr Leistung und spürbar weniger Stromverbrauch dürften im Mobileinsatz schlagkräftige Argumente sein.
Ende des Jahres werde die Volumenproduktion der mobilen 32nm-CPUs hochgefahren, verspricht Intel. Für die System-on-a-Chip-Produkte sei noch kein konkreter Zeitplan vereinbart. Aber es sei klar, dass sich der Konzern flott in diese Richtung bewegen müsse, lautete das Fazit von San Francisco. [rm]

[iWeek]

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