Obamas oberste Cyberpolizistin gibt Dienstmarke ab

SecurityIm Weißen Haus warf gerade die Top-Beraterin in Sachen Cybersecurity das Handtuch, will heißen die ID-Chipkart auf den Schreibtisch des amtierenden Messias.

Melissa E. Hathaway erzählte der Washington Post, dass sie am 21. August als Obamas Beraterin abmustern werde. Sie war genervt darüber, dass man sich nicht auf einen permanenten Direktor für die Sicherheit der nationalen Netzwerke einigen konnte. Hathaway war schon unter Bush junior als Beraterin für Cybersecurity tätig und schrieb einen ausführlichen Leitfaden darüber, wie man die Computernetzwerke des Landes schützen könnte. Sie wollte eigentlich die neu geschaffene Position des Security-Direktors haben und damit für die Sicherheit von Infrastruktur, Banken- und Börsensystem verantwortlich sein. Der Abgang kam nun ziemlich überraschend. „Ich wollte nicht mehr länger warten“, resignierte Hathaway. Ihr gefiel angeblich auch nicht die Entwicklung, dass der oberste US-Datenschützer künftig nicht dem Präsidenten unterstellt sein soll.
Ob es demnächst einen Cybersecurity-Direktor geben wird und ob der die gleiche Position vertritt – Computernetze, Zahlungssysteme und Stromnetze als nationales Schutzgut zu sehen und zu verteidigen – ist damit mehr als unklar. Den Chinesen und Nordkoreanern wird diese Entwicklung sicher gefallen. [rm]

[The Register]

[Washington Post]

Dieser Beitrag wurde unter intertubes abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s