iPod explodiert, Apple bietet Schweigegeld

090808explosionIst das euer Ernst, da in Cupertino?! Warum müsst ihr ohne Not eine PR-Schlappe produzieren? Ken Stanborough, 47, aus Liverpool, liess vor einigen Tagen den iPod Touch seiner 11jährigen Tochter Ellie fallen.

Das Gerät wurde heiss, und fing an zu qualmen, Ken warf es vorsichtigerweise aus der Tür, wo es innerhalb von weiteren 30 Sekunden laut knallend explodierte und etwa drei Meter hoch in die Luft flog. Ken wollte den Kaufpreis von 162 Pfund wiederhaben und telefonierte erst mit dem Einzelhändler und dann mit verschiedenen Mitarbeitern von iPod-Anbieter Apple. ,

Schliesslich erhielt er einen Brief, worin ihm die volle Entschädigung versprochen wurde, wenn er eine umfassende Schweigevereinbarung unterschriebe. Mr. Stanborough bekam noch etwas mehr Angst angesichts dieses massiven juristischen Drohszenarios und sprach mit der Presse, so dass sich die ganze Sache zum PR-Desaster für Apple entwickelt.

Dabei hätte alles so einfach gelöst werden können. Zum Beispiel mit einem neuen iPod für Ellie. Ach, und mittlerweile hört man von einem Apple-Patent auf Vorrichtungen, die solche „Misshandlungen“ durch den Benutzer registrieren und damit die Garantie abschiessen sollen.

( fritz)

( via times)

Disclaimer: Das Bild oben zeigt nicht den  erwähnten iPod, sondern rein illustrativ einen US-Atombombentest.

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4 Antworten zu iPod explodiert, Apple bietet Schweigegeld

  1. Jan schreibt:

    In einem anderen Artikel wurde erwähnt, dass diese „Entschädigung gibts nur, wenn Du (und deine Familie, der Hund, die Katze, die Grosseltern und das gesamte Dorf) den Maulkorb unterschreibt“ Mentalität in den USA wohl üblich ist. Ist wohl unter Bush Jr. entstanden. 🙂

  2. Jinsu schreibt:

    Hält Apple nicht gleichzeitig auch ein Patent auf „Geräte, die beim Herunterfallen nicht kaputt gehen“?
    Das Patent auf „Garantie verfällt, wenn das Gerät sagt, der Benutzer hätte es kaputt gemacht“ möchte ich aber auch gerne sehen.
    Zugegeben, wenn man ungeschickterweise ein teures Gerät fallen lässt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es danach nicht mehr einwandfrei funktioniert. Der hier beschriebene Vorfall hört sich allerdings recht extrem an und Apples Verhalten lässt leider auch vermuten, dass dieser Vorfall nicht der Einzige gewesen sein könnte und dass es wieder passieren kann, vielleicht sogar mit weniger Benutzerinteraktion. Vielleicht reicht es ja schon, einmal etwas zu fest zu drücken.

  3. Pingback: Wieder gefährliche Actionszene mit iPhone als Sprengsatz « 11tech

  4. yo schreibt:

    das kann nicht sein

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