Kratzend kommunizieren

scratch-inputIn der Regel (und aus leidvoller Erfahrung) denkt man beim Thema „Fingernagel/Kratzen/glatte Oberfläche“ ja sofort an Kreidetafeln und markerschütternde Geräusche – also nicht gerade die beste Ausgangsposition für die schöne neue Technologie Scratch Input.

Denn bei der geht es genau darum: die Steuerung von Geräten mittels Kratzgeräuschen.

Was tatsächlich auch schon klappt, wie man im Video weiter unten sehen kann: Es ist offenbar nämlich so, dass diese Klänge einen Frequenzbereich beherrschen, der sich relativ leicht isolieren lässt.

Während Stimmen sich zwischen 90 und 300 Hz bewegen und Geräte wie Kühlschränke und Klimaanlagen sich zwischen 50 und 60 Hz tönen, bewegt sich das Geräusch des Fingernagels auf einer glatten Oberfläche bei 6.000 bis 13.000 Hz.

Das wiederum lässt sich mit einem Mikrophon einfangen und in ein elektrisches Signal umsetzen, das über die Audio-Buchse in den Rechner gefüttert wird.

Einstweilen gibt es noch etliche Haken und Ösen (z.B. unzureichende räumliche Erkennung), aber die Erfinder des Ganzen sind optimistisch, dass sie das noch in den Griff bekommen. Fragt sich nur, was mit Usern passiert, die unter notorischem Juckreiz leiden … [dieter]

[via Wired]

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Eine Antwort zu Kratzend kommunizieren

  1. Schussel schreibt:

    wow, das konzept hat was

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