Gordon Brown: Politiker mit Rückgrat (????)

gordon-brownSeien wir mal ehrlich: Politikern gerecht zu werden, ist eine schwierige Sache. Halten sie es allzu sehr mit dem „gesunden Menschenverstand“ und der Mehrheitsmeinung, zeiht man sie des Opportunismus‘; tun sie das Gegenteil, gelten sie als abgehoben.

Vielleicht sind sie aber manchmal auch nur verzweifelt. Und machen dann die selben Fehler, die ihre Kollegen in anderen Ländern ins Stimmungstief gedrückt haben. So wie Englands glückloser Premier Gordon Brown, der die „Anti-Piraten“-Politik von „Tricky Nicky“ Sarkozy übernehmen will.Und so sollen künftig auch Briten, die des illegalen Downloads verdächtig sind, völlig vom Internet abgeschnitten werden – bislang sprach man auf der Insel nur von der Limitierung der Breitbandgeschwindigkeit als Strafe.

Das verkauft dann Regierungsminister Stephen Timms, der mit dem Projekt Digital Britain das Land aus dem Fast-Bankrott steuern soll, als flexible Maßnahme, um mit dem technischen Fortschritt mithalten zu können.

Der Applaus kommt von der üblichen Seite (British Phonographic Industry), die Kritik auch (Bürgerrechtsgruppe Open Rights Group). Ob erstere allerdings noch erleben wird, dass Brown ihr ein Abschiedsgeschenk macht, ist fraglich; einen Beratersessel kann man ihm aber ja schon mal vorwäremen. [dieter]

[via Sydney Morning Herald]

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