Unfreiwilliges Outing via Facebook

outingMan muss gar nicht einmal selbst offensiv seine intimsten  Geheimnisse in Facebook und anderen Social Networks verbreiten – schon die Tatsache, wen man alles zum Freund hat, kann einiges verraten.

Zum Beispiel, ob man mehr zum eigenen oder zum anderen Geschlecht neigt. Das meinen jedenfalls zwei Studenten des MIT herausgefunden zu haben.

Im Rahmen eines Projektes namens Gaydar fütterten sie ihre Rechner einfach mit den Freundes-Listen bestimmter Personen bei Facebook und ließen sich errechnen, bei wem die Wahrscheinlichkeit der Homosexualität gegeben war – dazu langten ihnen die Angaben aus dem Social Network in Verbindung mit einschlägigen Statistiken.

Bis zu welchem Grad ihre Einschätzungen korrekt waren, steht zwar nicht genau fest, worum es den beiden aber auch nicht ging – die Trefferquote, die sie mit ihrem Einsatz zumindest bei Männern erzielten, bestätigt ihre Vermutung, dass selbst scheinbar harmlose Angaben mehr über eine Person verraten können, als dieser eigentlich bewusst und recht ist. [dieter]

[via Slashdot und Boston Globe]

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