US-Militär lässt Cyborg-Käfer fliegen

roboter-insektWährend die Briten an der Integration von Mensch und Maschine arbeiten, hat man in den USA entsprechende Technik bereits in Insekten implantiert: Im Auftrag der Forschungsabteilung des Pentagons fliegen an der University of California in Berkeley ferngesteuerte Käfer durch die Lüfte.

Sind das die Miniaturkrieger der Zukunft?

Nicht die Steuerung ist das Problem bei der Entwicklung der Cyborg-Insekten, sondern die Größe und das Gewicht der Implantate – noch. Im konkreten Fall hieß das, dass eine besonders große afrikanische Spezies, die die Dimension eines Handtellers haben kann, als Träger der Elektroden und ihrer Akkus dienen musste.

Diesen Käfern wurden Elektroden in Hirn und Muskeln eingesetzt, und so sollen sie es auf kontrollierte Flüge von durchschnittlich 45 Sekunden bringen, während als Spitzenleistung sogar 30 Minuten erreicht wurden.

Bis Roboterinsekten tatsächlich einsatzfähig sind, wird nach Expertenmeinung zwar wohl noch einige Zeit vergehen, aber seien wir gewarnt: Der Terminator kann auch durch den Luftschlitz kommen! [dieter]

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6 Antworten zu US-Militär lässt Cyborg-Käfer fliegen

  1. Tom schreibt:

    Als Träger für Waffen werden sich die Käfer wohl nie eignen, weil das einfach zu viel Gewicht für so ein Tier bedeuten würde. Für die Aufklärung dafür schon eher, kleine Kameras mit ein paar Gramm können ihnen sicher auf den Bauch geschnallt werden.

  2. [pq] schreibt:

    warum … für biologische kampfstoffe reicht so ein käfer völlig aus

  3. Jonas Wilms schreibt:

    Du brauchst keine Kamera die Tiere haben doch auch Augen. Ok das Bild einer Kakerlake ist wahrscheinlich ziemlich mies, aber bei einem Vogel oder so sieht das doch schon anders aus.

  4. knallbonbon schreibt:

    natürlich denkt mal wieder keiner an zB. gen-veränderte insekten die zB. tödliche gifte produzieren und injizieren können welche in minuten, vllt. sogar nur in sekunden, töten können. . .

    . . . und wie immer denken „die macher“ (und sich gott-gleich fühlenden wahnsinnigen) nicht im mindesten daran das „die natur“ (i.d.F. fernab jeglicher elektronischer implantate) grundsätzlich wege sucht – und meistens auch welche findet – das sich solche widernatürlichen dinge i.d.R. (meist zum schaden allen anderen lebens drumherum) verselbständigen.

  5. Tom schreibt:

    Jonas, aber wie überträgst du das Bild aus den Augen der Kakerlake und machst es sichtbar? Da wäre eine Kamera doch praktischer :-).

  6. Pingback: Wissenschaft auf Abwegen « 11tech

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