France Telecom: Nach Suizidwelle rollen Köpfe

SensenmannDer Vizeboss des Telekomkonzerns wurde weggesäbelt, weil der Sensenmann schon einen eigenen Firmenparkplatz in der Zentrale hatte, so oft musste er frisch dahingeschiedene Seelen abholen.

Nach einer auffällig hohen Serie von Selbstmorden (wir berichteten) wurde der stellvertretende Generaldirektor der France Telecom, Louis-Pierre Wenes, abgesägt. Ihn wird Stephane Richard beerben, der planmäßig 2011 sogar die Führung des Ex-Monopolisten übernehmen soll.
Bislang hatte das Management die kuriosesten Erklärungsversuche ins Feld geführt: Die E-Mail-Flut sei zuviel geworden für die Mitarbeiter, der BlackBerry sei Schuld, bringe doch die ständige Erreichbarkeit zu viel Druck. Und dann sei da natürlich der Stress des Konzernumbaus. Doch im Land selbst war es ein offenes Geheimnis: Die Vorgesetzten benehmen sich indiskutabel, quälen ihre Mitarbeiter und nutzen sie übermäßig aus. Mobbing von oben eben. Ergebnis: 24 Freitode in 19 Monaten.
Dadurch geriet die France Telecom öffentlich unter Druck. Intern wurden daraufhin Abteilungsleiter versetzt oder entlassen, Konzernchef Didier Lombard muss 2011 abmustern und sein Vize fliegt nun also sofort raus. Dass er als nächstes im Büro des Sensenmannes als Vize anfängt, dürfte ein frei erfundenes Gerücht sein. [rm]

[Futurezone]

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