„Zieh Dir mal was Gescheites an“

itcrowdDas kennt der ITler, wenn er aus seiner Kellerhöhle gerufen wird, weil den hohen Herren und Damen in den lichtdurchfluteten Büros in den oberen Stockwerken mal wieder was aus der Welt des Internets erklärt werden muss: Er muss sich erstmal die Haare schön machen. Und die Hände waschen. Und eine Krawatte umbinden.

Und damit ist er nicht allein: Selbst Avatare sollen sich – wenn sie in Business-Diensten stehen – künftig aufbrezeln müssen, wenn es nach der Unternehmensberatung Gartner geht.

Bis Ende 2013, so schätzt Gartner, werden 70 Prozent aller Firmen Richtlinien verabschiedet haben, die bestimmen, wie ein Avatar sich kleiden und verhalten muss, wenn er das Unternehmen repräsentieren soll.

Schön ordentlich soll es dann zugehen und dem Wildwuchs keine Chance mehr gegeben werden – was aber auch nicht ohne Probleme sein könnte, wie Gartner einräumt: Schließlich müsse der Angestellte, der den Avatar lenkt, sich schließlich auch noch irgendwie mit ihm identifizieren können, und wer möchte schon im pizzasoßenbefleckten T-Shirt einen Mormonen steuern? [dieter]

[via Slashdot und ITPro]

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