WikiReader: Nonsens oder nützlich?

wikireaderDen WikiReader von Openmoko kann man mit durchaus gemischten Gefühlen betrachten: Ist das Gerät nun nicht eigentlich überflüssig, oder erschließt es die Schätze des Internets auch all jenen, die nicht „always on, always online“ sind?

Worum es sich handelt: Das ganze Internet, nein halt, nur Wikipedia in einem kleinen Kästchen (die andere Geschichte war The IT Crowd).

Allerdings offline: Wer bei Wikipedia mittels WikiReader nachschlagen will, kann dies ganz ohne Internet-Verbindung tun. Was allerdings auch bedeutet, dass man mit dem Gerät selbst keine Aktualisierungen für den Content bekommt.

Dazu muss man die microSD-Karte, auf der sich sämtliche Daten befinden, entweder mittels PC über die WikiReader-Website aktualisieren oder man lässt sich eine neue Speicherkarte zusenden (das Abo mit vier neuen Karten im Jahr kostet 30 Dollar für 12 Monate).

Der Reader kommt mit vier Tasten aus: einer zum Ein- und Ausschalten und drei, um zu suchen, sich den verlauf der eigenen Suchen anzusehen oder sich willkürlich einen Artikel zeigen zu lassen.

Ansonsten wird der WikiReader über den Schwarz-Weiß-Touchscreen bedient; Bilder aus Wikipedia werden übrigens nicht dargestellt.

Zum Betrieb benötigt werden zwei AAA-Batterien, die angeblich Monate halten; der Preis liegt bei 99 Dollar. Was angesichts des sich abzeichnenden Preiskampfs auf dem eBook-Reader-Markt nicht unbedingt billig wäre: Openmoko setzt aber darauf, dass sich in der Open-Source-Gemeinde noch weitere Ideen für Angebote finden, die ebenfalls auf eine für den WikiReader formatierte Karte passen.

Und – was meint Ihr? Könnte der WikiReader eine Chance haben? [dieter]

[via Dvice]

wikireader2

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Eine Antwort zu WikiReader: Nonsens oder nützlich?

  1. winky schreibt:

    diese erfindung ist ganz klar ein verbrechen an der umwelt. allein die erbauung des prototyps ist eine sinnlose verschleuderung unserer ressourcen wie sie ihres gleichen nicht einmal in der formel 1 findet. „wofür?“ frag ich euch … wofür?

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