Windows 7: Vista-Flop könnte Erfolgsfaktor werden

windows_7Ironie der Software-Geschichte: Der Umstand, dass Vista so wenige Freunde gefunden hat, könnte dazu führen, dass Windows 7 zumindest in den USA einen Blitzstart hinlegt.

Dort nämlich läuft Vista nur auf 3 Prozent aller Unternehmens-PCs (selbst Windows 2000 ist mit vier Prozent stärker vertreten) – nicht zuletzt wegen der Hardware-Anforderungen, die der OS-Flop gestellt hat. Mit Windows 7 soll das anders werden.

Während nämlich bei der Einführung von Vista nur 50 Prozent dieser Computer den Hardware-Anforderungen entsprachen, sind es bei Windows 7 einer neuen Studie zufolge 90 Prozent – die Betriebssystemaktualisierung wird also in der Regel keine Hardware-Investitionen kosten.

Allerdings gibt es eine Einschränkung: Die so genannten „Premium Features“ wie die Aero-Grafik schaffen dann doch nur 65 Prozent, was aber wohl nicht entscheiden sein wird.

Softchoice, der Reseller, der die Untersuchung durchgeführt hat, kommt angesichts der Zahlen zu eienr weiteren Schlussfolgerung: Tatsächlich hätten die Unternehmen in den letzten drei Jahren ihre Hardware aufgerüstet – dabei jedoch darauf verzichtet, sich auch das aktuelle Microsoft-OS zuzulegen, was man wohl als weiteren Beleg dafür werten darf, dass Vista in den MS-Firmenannalen der größten Pleiten zumindest einen schönen Ehrenplatz verdient hat. [dieter]

[via Computerworld]

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