Microsoft Signature PC: Das Ende für Crapware?

MicrosoftIm Gegensatz zu Apple, wo man streng darauf achtet, welche Software sich bei Auslieferung auf einem Mac befindet, ist Microsoft jenseits von Windows und Office da immer ziemlich nachlässig gewesen – was dazu geführt hat, dass man auf seiner nagelneuen Windows-Kiste nicht selten dubioseste Programme in „3o-Tage-Testversion“ vorfindet.

Das trägt von Anfang an zur Vermüllung der Festplatte bei, was offenbar nun auch MS so stört, dass heimlich, still und leise das Konzept eines „Signature PC“ getestet wird.Dahinter stecken Rechner, die von Anfang an rundum mit allem versorgt sind, was in Redmond an PC-Software zu haben ist, und das in optimaler Konfiguration. Dazu kommen noch Standards wie Adobe Flash und Adobe Reader.

Microsoft verkauft die Signature PCs (selbstverständlich Windows7-Maschinen) in den USA im bislang einzigen MS-Laden in Scottsdale und im hauseigenen Online-Shop; in Deutschland tut sich noch nichts entsprechendes. Als Hersteller eingebunden sind Sony, HP, Dell, Acer und Lenovo.

Interessanterweise weist Microsoft im Kleingedruckten auch noch darauf hin, dass die Software-Ausstattung der Signature PCs von dem abweichen könnte, was der Hersteller sonst für das jeweilige Modell versprochen hat – andere Produkte müssen da Platz machen.

Risikolos ist das Projekt Signature PC dann auch nicht: Zwar könnte es bei den einen durchaus ein Aha-Erlebnis geben, wenn sie einen PC so nutzen können, wie Microsoft sich das eigentlich vorstellt; es bleibt aber die Gefahr, dass die Vorinstallationen nur als Crapware der anderen Art wahrgenommen werden. [dieter]

[via TechFlash]

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Eine Antwort zu Microsoft Signature PC: Das Ende für Crapware?

  1. Sponski schreibt:

    Um wirklich zu beurteilen, ob wirklich hauptsächlich Crapware auf den Rechnern landet, müsste man erst mal genau wissen, welche Software denn nun tatsächlich mitgeliefert wird. Bei Sachen wie Flash, für das es ohnehin keine andere Alternative gibt, macht das ja auch irgendwie Sinn, es vorzuinstallieren. Bei allem anderen wäre es halb so wild, wenn es sich denn auch um Vollversionen handelt. Beim Mac ist auch einiges an Software drauf, das man nicht wirklich braucht. Im Endeffekt kommt es sowieso auf die eigenen Anwendungsgebiete an, da muss man bei den (De)-Installationen meist sowieso selbst Hand anlegen.

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