Endliche schöne Knopfleisten

ubuttonAus meiner Neigung, gerne auch mal einen trüben Nachmittag mit Bügeleisen und Bügelbrett vor dem Fernseher zu verbringen, habe ich ja noch nie einen Hehl gemacht, und folglich gefällt mir auch das U-Button Iron, das sich Jun-kyo Lee und Jin-young Yoon haben einfallen lassen.

Ich sage nur: Großes Problem – einfache Lösung!

Problem (jeder Mensch mit Bügelfaible kennt’s): Um die Knöpfe herum wird’s anstrengend. Die Form des Herkömmlichen Bügeleisens und der  Knopf, der sich aus dem Stoff erhebt, sind nicht so einfach zusammenzubringen.

Weshalb die beiden Designer einfach eine Aussparung in der Spitze des Bügeleisens vorgesehen haben. Da muss man erst mal draufkommen! Und wie üblich wird sich alle Welt fragen: „Weshalb ist mir das nicht eingefallen?“. Bloß: Wer baut’s? [dieter]

[via Yanko]

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5 Antworten zu Endliche schöne Knopfleisten

  1. Gördi schreibt:

    Öhm…
    Wozu?
    Um die Knöpfe herumzubügeln ist eigendlich sogar etwas was ich als Bügellegastheniker hinbekomme.
    Einfach mit der Spitze voran soweit drüberbis die Sohle zwischen den beiden Knöpfen nicht mehr weitergeht….
    Problematischer find ich eher eingenähte Falten etc… wurgs.

    (Und die Weltbeste erfindung: Bügelfreie Hemden *fg*)

  2. bernd schreibt:

    man kann die knopfleiste auch einfach von der rückseite bügeln…

  3. [dieter] schreibt:

    @Gördi: Im Prinzip ja, aber der Rest der Knopfleiste (zum Rand hin) wird dabei vom Knopf „abgedeckt“ und bleibt wellig.

    @bernd: So mache ich es auch im ersten Schritt, aber wenn der Stoff zu dick ist, wird’s einfach nicht schön (ich weiß, ich weiß, ich bin da Zwangscharakter …)

  4. knallbonbon schreibt:

    . . . außerdem ist die sache nicht NEU!

    ich habe mal in einem museum bügelgeräte aus den letzten jahrhunderten gesehen. . .

    . . .und definitiv kann ich mich daran erinnern das ich minimum 1 solches eisen mit aussparung gesehen habe. heute würde man so etwas als zubehör bezeichnen, denn eigentlich war es ja etwas was auf die spitze des (kohle)-bügeleisens ein/auf-gesteckt oder auf-geflanscht wurde.

    irgendwie ist es auch schlüssig das sie schon damals auf so etwas innovatives kamen, wurde doch damals (in gehobeneren und großbürgerlichen kreisen) kleidung getragen die wesentlich mehr knöpfe, leisten, bänder und schleifen aller art daran befestigt hatten als alles was im 20zisten jahrhundert jemals verwendet wurde (vom show-geschäft mal abgesehen).

    anscheinend waren die 2 „raubkopierer“ im selben museum – oder haben ein bild von eben jenem bügeleisen gesehen – ODER – sie haben einfach von diesem patent aus dem jahre 2000 (angemeldet bereits 1998) abgekupfert und aus der vorgesehen mulde eine kerbe gemacht:

    http://www.patent-de.com/20000330/DE19843610A1.html

    eine mulde wäre aber mit abstand die intelligentere und vor allem effektivere lösung!

  5. knallbonbon schreibt:

    das habe ich vergessen zu erwähnen.

    man schenke dem „Anspruch[de] “ gekennzeichneten teil der beschreibung ganz unten besondere beachtung, in dem es u.a. explizit heißt:

    Insbesonders sind solche Mulden, Kerben oder Öffnungen nach dem Hauptanspruch dadurch gekennzeichnet, daß

    1. 1. sie kreisförmig (4), oval (5) oder länglich (9) und mittig angeordnet oder als seitliche Kerbe (14) am Rand der Bügeleisensohle ausgebildet sind oder . . .

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