YouTube will den Medien helfen – irgendwie

Das Videoportal will nun auch Hobby-Journalismus zulassen und bietet ein Werkzeug an, damit das Videovolk seine ach so brisanten Filmchen direkt an Medienkonzerne und PR-Firmen verteilen könne.

Schuster, bleib bei deinen Leisten. Aber nein, YouTube ist derart neidisch auf den Twitter-Erfolg (insbesondere bei Naturkatastrophen), dass man unbedingt eine ähnliche Funktion einbauen musste. Die Empfänger, allen voran der San Francisco Chronicle, wird es nur kurz freuen. Klar, haben die US-Medienschaffenden fast alle Journalisten entlassen und lavieren sich mit Praktikanten und Quereinsteigern durch. Da kämen aktuelle Filmeinspieler vom jüngsten Tsunami, frisch von der Videocam eines Touristen übertragen, ganz zupass. Aber, wer durchfieselt die Tonnen von Videoclips, die das weltweite Publikum jeden Tag hervorbringt? Da steht dann oft „Urgent“ drauf, aber drin ist dann nur ein Autounfall in Bangkok, ein vermisster Panther in Süddeutschland oder der umgekippte Sack Reis in China.
Jedenfalls glaubt YouTube daran, dass es jenseits von Twitter so einen Kanal für News-Videos vom kleinen Mann geben müsse. Dabei ist das Portal ohnehin schon voll von diesem Zeug – und auch bislang war der eine oder andere News-Profi in der Lage gewesen, sich hier zeitnah zu bedienen. [Ralf]

[TGdaily]

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