Das Ende aller Spycams?

Auch wir haben ja schon mal ganz gerne über die eine oder andere Spycam berichtet, steckt doch in jedem von uns – seine wir mal ehrlich – ein kleiner Voyeur.

Andererseits gibt es ja auch die Leute, deren Privatleben man beobachtet und die dies nicht so recht schätzen. Für sie gibt es den Spy Wifi Signal and Camera Lens Detector.

Während Anbieter Chinavision sich gründlich darüber ausschweigt, wie den der „Camera Detector“-teil des Geräts funktioniert, ist das mit dem Finden des Wifi-Signals schon einleuchtender.

Der Detector sucht die Frequenzen von 1 bis 6.500 MHz ab und schaut nach, ob es ungewöhnliche Aktivitäten gibt, was wiederum bedeutet, dass wohl Bildmaterial verschickt wird, das gerade in unbefugte Hände gelangt. Das bisschen mehr an Privatsphäre soll 60 Dollar kosten. [dieter]

[via Red Ferret]

 

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8 Antworten zu Das Ende aller Spycams?

  1. Schussel schreibt:

    ich könnt mir maximal vorstellen, dass der nach infrarotsignalen für nachtbilder sucht, hat sonstwer ne idee? (also für den lensfinder)

  2. DJGummikuh schreibt:

    ich könnte mir noch vorstellen, dass die ein rundum-leuchtfeuer im infrarotbereich (mehrere Frequenzen) aussenden und gucken, ob aus einer Richtung nur eine der Frequenzen widerkommt – das würde auf Brechung schließen lassen, wie sie in optischen Gläsern (Brillen aber auch Kameralinsen) verwendet wird

  3. Mai schreibt:

    @Schussel:
    Infrarot: Das leuchtet ein. (pun unintended)
    Das findet dann aber eben nur die Kameras, die auch mit solchen LEDs ausgestattet sind.

    @DJGummikuh:
    Sehr unwahrscheinlich, zumal so etwas nur unter kontrollierten Bedinungen (z.B. ein bestimmter Abstand zum Objekt) und vorallem nur bei vorhersagbaren Materialien funktioniert. Aber wenn man, so stelle ich mir das vor, das Gerät einfach mal wild durch den Rauf fuchtelt, dann wird es mehr als genug Gegenstände geben, welche im nahen Infrarotbereich absorbieren.

    Abgesehen davon absorbieren die Linsen von Kameras und Brillen eben _nicht_ IR. Sonst würde ja bei der Kamera nichts mehr davon zum Sensor vordringen. Dieser ist es, der das Licht absorbiert um entsprechenden elektrischen Impuls auszulösen.
    Zudem wäre bei deiner beschriebenen Methode eine ziemlich leistungsfähige Optik und Auswerteelektronik nötig. Das wird der kleine Kasten nicht bieten.

  4. Schussel schreibt:

    …First do a sweep with the camera-lens detector which hoses the room with IR light while you spy through the red-tinted detector lens…

    …scheint sich wohl irgendwie auf reflexionen zu beziehen, die man dann beim durschauen erkennen soll, soweit ich das raffe, da die ir-strahlung ja vom detector kommen.

  5. Mai schreibt:

    Ok, das steht da also wirklich.
    Damit wäre DJGummikuhs Variante ja am nächsten.

    So richtig vorstellen kann ich mir das dennoch nicht. Wer kaufts und berichtet dann? 😉

  6. DJGummikuh schreibt:

    mir ging es nicht um absorbtion sondern um brechung
    Wenn du einen weißen strahl licht in eine linse schickst dann hast du auf der anderen seite das Spektrum dieses lichtstrahls aufgefächert.
    Wenn man nun 2 distinktive Frequenzen infrarot licht aussendet und dann filtert, ob nur EINE davon zurück kommt (weil die andere Frequenz anders gebrochen wurde und somit in einem anderen WINKEL zurückstrahlt als die erste Frequenz) so könnte man diese „Anomalie“ auf eine Lichtbrechung zurückrechnen. Ist allerdings natürlich extrem physikalisch und ich weiß nicht, wieviel das wirklich taugt.

  7. As Wicked schreibt:

    Das funktionieret doch nur, wenn es sonst keine anderen Lichtquellen gibt.

  8. DJGummikuh schreibt:

    Wieso denn? Wenn tausend Leute in einem Raum sprechen kann man trotzdem noch einen Ton von sagen wir mal 4000Hz hören und orten, einfach weil die anderen Ton“Strahlen“ in einer anderen Frequenz und orientierung unterwegs sind

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