Mobiler Kinoprojektor im 50er-Jahre-Design

Der „Aiptek Mobile Cinema DVD Projector“ ist kein Rückfall in die Analogwelt mit reißenden Filmstreifen, die rollenweise eingelegt werden müssen. Er kombiniert DVD mit Projektion.

Warum nicht gleich Blu-ray? Der Hersteller wollte das Gerät bezahlbar halten (260 Dollar) und ein möglichst großes Zielpublikum ansprechen. Allerdings sind die technischen Daten nicht gerade berauschend: 13 Lumen Lichtleistung, 480 x 240 Pixel Auflösung und 1-Watt-Lautsprecher? Das scheint wirklich ein Design aus den 50ern zu sein. Da kann ein Billigprojektor aus dem Discounter schon mehr. Gibt es wenigstens Extras? Kein USB. Kein Akku. Keine weiteren Input-Optionen. Nur ein Mikrofon-Anschluss und eine Karaoke-Funktion. Singen? Zu DVD-Filmen? Lasst mich raten, das Ding ist für den indischen Markt geplant gewesen, was? Immerhin passt das Design mit den bunten großen Knöpfen ins Kinderzimmer. Für die abgenudelten Disney-DVDs ist es wohl auch das richtige Gerät. Da reicht die magere Leistung. Ergo: Spielzeug. [Ralf]

[Firebox]

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5 Antworten zu Mobiler Kinoprojektor im 50er-Jahre-Design

  1. knallbonbon schreibt:

    das ist eher 50ziger jahre US vintage design. denn in den 60zigern waren die geräte eckig, schlicht, design-technisch sehr nüchtern und überhaupt nicht mehr rundlich, quietschbunt und verspielt. vor allem schwarz und chrom wahren die vorherrschenden farben.

    gott sei dank – denn ich persönlich hasse (damals wie heute) diese ganzen 50ziger jahre US-retro-design versuche die „menschliche wärme“ und „natürliche wohligkeit“ vermitteln und demzufolge derlei ähnliche gefühle beim betrachter und geräte-befummler hervorrufen sollen!

  2. Mai schreibt:

    Ersetzt das billige blaue Plastik gegen schwarzes oder braunes Bakelit, und die silbernen Teile schön durch Messing.
    Dann könnte das ganze eventuell nach Retro aussehen. Und nicht so wie im Bild, wie Kinderspielzeug billigster Machart.

    Das auch die technischen Daten Murks sind, wurde ja schon angemerkt.

  3. andy h schreibt:

    aiptek… unglaublich dass die überhaupt all die jahre überlebt haben.. mist am laufenden band.

  4. Mai schreibt:

    @andy h

    Die Nachfrage nach Mist ist halt einfach zu groß. Dadurch können sich „Mist am laufenden Band“-Firmen super auf dem Markt halten.

  5. Pingback: Kann das bitte jemand in echt bauen? « 11tech

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