Holz im Gehörgang

Da Holz als Material allerorten auf dem Vormarsch ist, mussten ja irgendwann auch die ersten Ohrhörer aus dem nachwachsenden Material auf der Bildfläche erscheinen.

Was sie jetzt unter dem Etikett Fuubi in Japan getan haben.

Passt (wie im Bild zu sehen ist) ganz prima zu einer ebenfalls hölzernen Schutzhülle, und angeblich ist die Abschottung gegen unerwünschte Nebengeräusche beachtlich. Kostenpunkt: 39 Dollar. [dieter]

[via Übergizmo]

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5 Antworten zu Holz im Gehörgang

  1. ROMSY schreibt:

    ich seh dike flachen witze dazu jetz schon…
    Person a greift sich zum kopfhörer
    a: autsch ich hab mir nen holzsplitter eingefangen
    b: ich hab dir doch gesagt du sollst dir net ständig am kopf fassen…

    (ein meisterwitz wurde geboren, wer will ma auf die schulter klopfen?)

  2. Mai schreibt:

    Erstmal ist das keineswegs das erste Produkt dieser Art. Es gibt schon ein paar InEars und noch weitaus mehr große Kopfhörer aus Holz.
    Klanglich hat es, gerade bei InEars, wohl keinen merklichen Einfluss.

    Das einzige was ist: es könnte schön aussehen.
    Sollten die Teile aber so wie auf dem Bild dargestellt gebaut werden, dann hab ich meine Zweifel, ob diese länger als ein paar Wochen schön aussehen. So völlig unlackiert setzt sich jeglicher Schmutz und Talg sofort in die Poren des Holzes und man trägt leckeren graubraunen Schmock mit sich rum.

  3. knallbonbon schreibt:

    @Mai

    schlaue menschen benutzen für solche sachen aus unbehandeltem, dafür idR. giftstoffe freiem, holz zB. bio-holzöle bzw. wachse. also genauso wie bei unbehandelten holzmöbeln u.ä.

  4. Mai schreibt:

    @knallbonbon

    Soll heißen lackverwendende Menschen sind dumm?

    Zudem scheinst du meinen Beitrag auch nicht ganz verstanden zu haben. Es ging darum, dass die Teile auf dem Bild völlig unbehandelt aussehen und es nicht sinnvoll wäre, sie auch so unbehandelt in die Läden zu bringen, aufgrund o.g. Gründe.
    Deinen Beitrag verstehe ich so. als wenn du gerne deine gekauften Ohrstöpsel selbst erst einmal wachsen/ölen wollen würdest. Das ist bestimmt auch eine sehr spaßige Angelegenheit solche fummeligen Objekte entsprechend zu bearbeiten. Das langwierige Einmassieren unter Druck tut den Gerätschaften bestimmt besonders gut.

    Mal davon abgesehen:
    Öle und Wachse würde ich eher nicht auf so stark beanspruchten Objekten verwenden. Da sich das auch abgreift sollte man die Oberfläche lieber hart versiegeln, was eher mit Lacken gelingt. Lacke müssen im übrigen nicht umweltschädlicher sein als Öle, etc. Es kommt eben immer drauf an was man verwendet.

  5. knallbonbon schreibt:

    nee, sollte heißen schlaue menshen eben.

    ob du dich selber dazu zählst oder nicht bleibt dir selbst überlassen.

    seit wann muss man bei ölen und wachsen mit starkem druck arbeiten? man massiert/poliert es (bei möbeln ca. 1 x im jahr) sehr sanft in das holz ein.

    selbiges wird sich auch bei den plugs bewerkstelligen lassen ohne sie zu beschädigen.

    wenn ich so etwas kaufe dann will ich ja auch den entspechenden, naturbelassenen echtholzeffekt, sonst wäre es ja komplett sinnlos dafür geld auszugeben. warum sollte ich mir denn anschließend die dinger absichtlich mit lack versauen?

    im übrigen: gerade das wachs dient dazu dass holz zu versiegeln und eine langlebige farbechtheit zu garantieren, hält es doch so ziemlich jeglichen schmodder davon ab in das holz einzuziehen.

    wohingegen öle eher dazu verwendet werden für gewollte nachdunkelungs effekte, bei gleichzeitiger feuchtigkeitsabweisung und verhinderung von fleckenbildung, und um dem holz zu ermöglichen mit der zeit eine gleichmäßige patina zu bilden.

    all das kann ich komplett und getrost vergessen wenn ich stattdessen lack verwende.

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