„Ich rieche Handys ….“

Schlicht aber treffend Bloodhound (Bluthund) nennt sich diese etwas klobige Vorrichtung, die dabei helfen soll, Handys dort aufzuspüren, wo sie eigentlich verboten sind.

Gedacht ist dabei zwar vor allem an Haftanstalten, aber vielelicht beschert die nächste Bildungsreform ja auch dem Aufsichtspersonal bei Klausuren in Universität und Schule so etwas schönes.

Bloodhound funktioniert nach dem simplen Prinzip „warm – wärmer – heiß“ , was hier so umgesetzt ist, dass das Gerät Geräusche von sich gibt und zunehmend stärker vibriert, je näher es dem gesuchten Objekt kommt.

Und die Anzeige ist offenbar auch so schön simpel gehalten, dass auch technisch weniger begabtes, aber dafür mit Durchsuchungsautorität versehenes Personal damit zurechtkommen sollte. [dieter]

[via Coolest Gadgets]

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3 Antworten zu „Ich rieche Handys ….“

  1. Gördi schreibt:

    Also wenn ich das richtig verstanden habe ist das ein passiver scanner, richtig?
    Dann dürfte das fast nur funktionieren wenn ein Insasse grad mit einem handy telefoniert. Alles andere dürfte zu kurz zum anpeilen sein (ein Handy funkt ja nicht ständig sondern „meldet“ sich nur alle 10 minuten (oder so) an der Basistation).

    Effektiver wäre da eine interne Basistation an der sich die Handys anmelden können. Allerdings wäre wohl eine Basis pro möglicher Provider in der nahen Umgebung nötig, so das ein Handy auf jeden Fall die „Gefängnisstation“ auswählt (wegen dem besseren Empfangs)

  2. Schussel schreibt:

    das stimmt nich so ganz, ein handy steht immer in verbindung mit der basis. sonst könntest du ja auch nur alle 10minuten ein gespräch annehmen. und auch wenn es nur „lauscht“, jeder empfänger ist automatisch auch ein sender, also aufspütren kann man sie jederzeit, es sei denn, sie stehen tatsächlich im flugzeugmodus, sprich gänzlich ohne verbindung.

  3. Gördi schreibt:

    Nöp, sonst käme man mit der derzeitigen Akkukapazität nur ein paar stunden hin.
    Das Handy „Lauscht“, richtig das hat aber nicht mit senden zu tun. Die Oszillatoren die für den empfänger laufen sind recht strahlungsarm, die dürfte man mit so einem prügel in normaler umgebung nichtmal aufspüren können wenn man die antenne direkt aufs handy legt.
    Das Handy meldet sich nur nach einem bestimmtem Zeitschema an der Basistation (ich bin noch da!). Wenn die Basistation ein anruf für dieses Handy bekommt Funkt die einfach das handy an welches (erst dann) wiederum aktiv wird und auch sendet.
    Wenn das Handy den bereich der Basisstation verlässt (merkt es ja durch die Empfangswerte) meldet es sich gleichermaßen bei der/den nächsten Stationen an.
    In der Zeit wo es nur passiv „lauscht“ und auch nichts andere machen muss gehen die Handys gleichfalls auch noch in den „Sleep-Mode“, alles nicht benötigte wird abgeschaltet und der Prozessor wird ziemlich heruntergefahren.

    Leg dein Handy mal neben ein billiges (analoges) Radio.. dann kannste das hören was dieses Teil „misst“ … und vor allem wie oft.

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