Apple iPad: 10 Dinge die noch fehlen

In all der überschäumenden Begeisterung, der Ah- und Oh-Rufe sollte man seine Objektivität nicht verlieren: Das Tablet aus Kalifornien kann manche Dinge nicht, die ein billiges Netbook ganz selbstverständlich beherrscht.

Das war ja schon beim iPhone so: Um das eigene Geschäftsmodell (App-Plattform, SIM-Karte) zu schützen, werden dem Kunden Technologien vorenthalten. Das sollte man vor einer Kaufentscheidung bedenken.

Flash-Support
Schon in der Live-Demo von Steve Jobs wurde deutlich, dass beim Browsen das Symbol für ein fehlendes Flash-Plugin auftauchte. Bei einem mobilen Surf-Tool wie dem iPad eigentlich ein Unding.

Multitasking
Die neuesten E-Mails lesen, während sich im Hintergrund Deine beleibtesten Browser-Tabs aufbauen? Fehlanzeige. Für eine neue Aktion muss man erst den alten Tast beenden. Vorsinnflutlich.

Fremd-Browser
Klar taugt Safari. Wer sich aber schon so richtig gut an Firefox, Opera oder Chrome gewöhnt hat, darf hier nicht seinen Lieblingsbrowser anwerfen. Das iPad beharrt auf Safari. Basta!

Wi-Fi-Synchronisation
Ein entsprechendes Modul (N-Standard) ist sehr wohl im iPad enthalten. Aber eine Synchronisation mit dem häuslichen WLAN, um Filme, Musik oder Dokumente nachzuladen, wird bislang unterdrückt. Man soll gefälligst bei iTunes und iBook einkaufen gehen…

iPhone-Synchronisation
Um Apps und andere bereits bezahlte Inhalte vom iPhone zum iPad zu befördern, müssen beide UMTS-Modelle sein und eine teure Datenverbindung aufbauen. Der direkte Weg (Kabel, „Tethering“) ist verbaut.

Online-Speicherplatz
Apple selbst bietet so etwas via MobileMe oder iWork.com an. Doch nicht beim iPad. Wer die maximal 64 GByte vollgestopft hat, kann nicht mal eben online ein paar Daten auslagern. Außer bei der Konkurrenz vielleicht.

Remote Desktop Access
Was für einen Macintosh selbstverständlich ist, fehlt dem Tablet mal wieder. Es wäre ja auch zu bequem, vom iPad aus per Remote Access auf seinen Desktop-Rechner zuzugreifen und schnell mal Daten auszutauschen.

Media-Streaming
Wieder einmal hat Apple nur sein Geschäftsmodell im Blick und möchte, dass man Clips und HD-Filme bei iTunes kauft und downloaded. So geht der Speicher im iPad natürlich schnell aus. Die Unterstützung von uPnP oder DLNA für das Medienstreaming wäre nett, aber würde das Apple-Gerät viel zu sehr in die Freiheit der Internet- und PC-Welt entlassen.

iTunes-Streaming
Seit Apple Lala gekauft hat, wird im Hintergrund an einem Streaming-Service für iTunes gewerkelt. Das wäre ideal für ein iPad, um nicht die ganzen Daten im Mobilrechner zu haben. Doch ein Support dafür scheint noch nicht eingebaut.

iTunes Home Sharing
Was am Mac problemlos geht – eine Maschine besitzt alle Songs und versorgt das ganze Haus mit Musik – wird am iPad wieder mal blockiert. Dabei wäre es absolut sinnvoll, das Tablet dabei einzubinden. [Ralf]

[Electric Pig]

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2 Antworten zu Apple iPad: 10 Dinge die noch fehlen

  1. Schussel schreibt:

    tja, mit all den einschränkungen wird aple sich auf dauer selbst absägen befürchte ich, ähnlich wie sie auf die weise android mächtig vorschub geben…

  2. Jan schreibt:

    Viele Beschränkungen wird der nächste Jailbreak wohl „beheben“. 😉

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