Ubisoft: Online-DRM quält Spieler

Bereits im letzten Sommer hatte Ubisoft sinister von einem neuen DRM-Ansatz geraunt, uim Januar wurde konkreter, dass damit der Zwang zur permanenten Online-Anbindung gemeint war, und nun dürfen die ersten Tester der PC-Version von Assasin’s Creed 2 am eigenen Leib erleben, was damit gemeint ist.

Schön ist es offenbar nicht.

Zunächt nämlich muss der Ubisoft Game Launcher gestartet werden, der so tut, als sei er nützlich, indem er online nach Updates sucht. Versuche, ohne den Launcher loszulegen, bringen sofort eine Fehlermeldung auf den Bildschirm.

Was aber passiert, wenn während des Spiels das Netzwerkkable aus dem Rechner rutscht, wie es ja im echten leben schon mal vorkommt?

Ganz einfach: Jede Unterbrechung zu den „Master“-Servern von Ubisoft – und sei sie noch so kurz – führt zum Spielabbruch und in ein Menü, von dem aus man mit dem letzten Autosave-Stand wieder loslegen kann.

Das besonders Tückische daran: Auch ein Rechner-Ausfall bei Ubisoft kann zum Datenverlust führen.

Ob das nun tatsächlich das Ei des Kolumbus‘ ist, mit dem sich Piraterie stoppen lässt? Das wird sich noch zeigen – aber wahrscheinlich wird man noch davor wissen, ob Gamer Geld für Ubisofts gelinde gesagt eigenwillige Online-Sklaverei zu zahlen bereit sind. [dieter]

[via PC Gamer via Slashdot]

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3 Antworten zu Ubisoft: Online-DRM quält Spieler

  1. Gördi schreibt:

    Tja, wie es derzeit oft der Fall ist: Der Dumme ist der der sich das Spiel ordnungsgemäß kauft.
    Wers sich runterläd und mit einem Crack spielt wird nach wie vor kein Problem haben.

  2. knallbonbon schreibt:

    och, da macht euch mal keine großen sorgen. genug doofe gibt es ja auch der welt. . .

    . . . wie würde sich denn ansonsten erklären lassen das eine 0nummern partei wie die FDP überhaupt noch A) existiert, B) immer wieder gewählt wird und C) dann noch solche hohen ergebnisse einfährt wie in den letzten paar jahren (länder und bund)

    man kann daran ablesen: verblödete TROTTEL gibt es also genug auf der welt. warum soll sich UBI also sorgen machen.

    dasselbe gilt auch (bzw. im speziellen) für BZ und (aber auch) andere boulevard-verblödungs-blätter-nutzer , sowie an potentieller UBI-kundschaft welche sich aus den sonstigen primitiv-medien-konsumenten-bereichen rekrutieren werden lassen.

    man sieht ja was diese „untermenschen“ sich sonst alles gefallen lassen und sich selbst und anderen anzutun bereit sind! warum denn ausgerechnet dieses system von UBI nicht?

  3. Schussel schreibt:

    das lernen die nie, selbst wenn sie pleite sind werden sie die schuld den piraten geben, aber niemals erkennen, dass sie sich selber mit aller gewalt zerstört haben.

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