PC-Kinderarbeit wird professionell

In der Regel waren die Elektrogeräte, mit denen man jungen Menschen schon im zartesten Kindesalter die Bildschirmarbeit näher bringen wollte,  bislang eher Parodien, die nur so taten, als seien sie wirklich Computer.

Das ändert sich endlich mit dem Young Explorer, der einen Windows-Rechner in eine „kindgerechte“ (so sag man, glaube ich) Verpackung steckt – Pap wird’s freuen, denn so kann er bald den Home-Office-Arbeitsplatz dem Sprössling überlassen und es sich auf der Couch bequem machen.

Am Preis-/Leistungsverhältnis müsste Anbieter Little Tikes allerdings noch basteln: 2.599, 99 Dollar für einen Rechner mit 1GB RAM und 160GB-Festplatte ist ja ziemlich üppig, und auch der 19-Zoll-LCD-Bildschirm kann den Aufschlag wohl ebenso wenig rechtfertigen wie der Vorbau aus Massivplastik oder die spezielle Software, die mitgeliefert wird.

Aber egal: Ein Schritt in die richtige Richtung ist getan, und angesichts der ja immer bejammerten demographischen Entwicklung muss man wohl den Hut vor einer Idee ziehen, die darauf hinausläuft, dass man nicht nur im Alter länger arbeitet, sondern vorne auch noch ein paar Jährchen dranhängt. [dieter]

[via OhGizmo!]

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