Tablets: Wackelt bald der Schwanz mit dem Hund?

Ob das iPad und die Schar seiner Konkurrenzgeräte nun unser aller Leben verändern werden oder nicht, bleibt abzuwarten – die Art und Weise, wie Elektronikprodukte entwickelt werden, wird dadurch auf jeden Fall durcheinander gewirbelt.

So sieht es jedenfalls Derek Lidlow, Chef des einflussreichen Marktforschungsunternehmens iSuppli.

Der in Vergangenheit verfolgte Motherboard-orientierte Ansatz sei nämlich passé:  Statt dort zu beginnen und sich über Halbleiter und Schaltkreise Gedanken zu machen und erst am Schluss die Benutzerschnittstellen wie Tastatur und Display einzubauen, seien beim iPad Bildschirm, Touchpad und Akku Ausganspunkt des Designs gewesen.

Konsequenz: In der Zukunft werden (iPad-Erfolg vorausgesetzt) die Anbieter von Displays (vor allem Touchscreens) den Ton angeben – größter Profiteur nach derzeitigem Stand wäre LG als Lieferant der iPad-Displays.

Aufgewertet werden aber auch die Akku-Hersteller – Apple hat nach Einschätzung von iSuppli bei der Entwicklung der Funktionalitäten streng darauf geachtet, was sich unter den vorhandenen Bedingungen wirklich realisieren lässt.

Klingt als Einschätzung  zwar ganz plausibel – aber ob es sich die Chip-Hersteller so einfach aus der Hand nehmen lassen werden, selbst Referenz-Designs zu entwickeln und zu präsentieren? [dieter]

[via DigiTimes]

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