Indien will eigenes Betriebssystem

Die indische Regierung will die IT-Sicherheit, vor allem die der öffentlichen Einrichtungen, erhöhen, indem ein eigenes, gemeinsames Glasfasernetz mit 40.000 km Länge für alle Behörden geschaffen und ein neues Betriebssystem entwickelt wird.

Die zunehmenden Sicherheitsprobleme und Hackerangriffe brachten eine dafür gegründete Arbeitsgruppe auf die Idee, ein OS auf OpenSource-Basis anzuregen, mit dem alle Regierungs- und Verwaltungs-Computer bestückt werden sollen. Damit soll Indien sicher vor Sionage und Sabotage per Internet werden.

Klingt schlüssig.

(fritz) (via gulli)

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2 Antworten zu Indien will eigenes Betriebssystem

  1. minotaurenblut schreibt:

    Wenn ich bedenke, das kaum ein Mensch weiß, wie hoch der Anteil am weltweiten IT-Know-How mittlerweile in indischer Hand ist, finde ich diesen Ansatz mehr als reizvoll. Man sollte einem Tiger nicht unterschätzen, nur weil man ihn für schlafend hält …

    Meine Sympathie hat dieses Vorhaben sicher … 🙂

  2. Technokrat schreibt:

    Mal sehen was dabei heraus kommt. Ein eigenes Betriebssystem ist allerdings noch lange kein Garant für sichere IT.

    Wenn mal die Anfangsschwierigkeiten anderer Betriebsysteme ansieht, werden bestimmt auch die Inder einen langen Lernprozess durchlaufen müssen.

    Ich denke, sie werden das Rad nicht neu erfinden und auf eine eigene Linux-Distribution setzen. So können sie auf eine sichere Grundstruktur setzen und damit eine lange Entwicklungszeit deutlich auf ein minimum reduzieren, aber auch an die eigenen Bedürfnisse anpassen 🙂

    Go go India

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