Luxus fürs Mobilgerät

Jaja, kaum deutet sich an, dass man Apple-Zubehör auch in Eigenarbeit billig bauen kann, mussquasi als Gegentrend mal wieder ein Luxus-Produkt her.

In diesem Fall offeriert Hersteller Tuch ganz entgegen seinem Namen SChutzhüllen für i-Geräte aus Leder.

Das alles sehr minimalistisch, sehr elegant – und erwartungsgemäß zu heftigen Preisen.

Los geht’s bei 25 Dollar, das obere Ende liegt bei 275 Dollar. Dafür ist das Material dann aber auch  mit dem Laser geschnitten und per Hand verarbeitet, und man hat an nette Details gedacht wie das Zusatztäschchen für Plastikkarten aller Art, damit man im Zweifelsfall auch wirklich alles Wichtige verliert. [dieter]

[via Uncrate]

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Eine Antwort zu Luxus fürs Mobilgerät

  1. knallbonbon schreibt:

    naja, von gesalzenen preisen kann aber nu wirklich nicht die rede sein wenn man bedenkt das zB.

    1 Qfs = Quadratfuß Leder = 30 cm * 30 cm

    je nach be- und verarbeitungsqualität bis zu 60+ EURO kosten kann. (US roh-preise weiß ich jetzt aber nicht)

    un zu dem kommt dann noch die meist langwierige handver- und bearbeitung bis hin zum fertigen gebrauchsgegenstand hinzu + all die anderen kosten die nach der herstellung anfallen:

    +werbung
    +verpackung
    +versand
    +vertrieb
    + steuern
    (evtl. +zwischenhandel)
    +gewinn

    vergessen wir nicht das wir hier von LEDER faseln. leder ist zwar heutzutage in quantitativen mengen vorhanden – ABER – trotzdem ist leder aber bei weitem noch kein typisches massenprodukt (mit ausnahme im bereich der schuhproduktion). alleine schon die verarbeitungsschritte bis aus dem grundstoff tierhaut gebrauchsfähiges LEDER wird verhindert das es zum rein durchschnittlichen (und wertlosen) massenkonsumprodukt verkommt.

    NUR MAL ZUR INFO & ZUR VERDEUTLICHUNG:

    Herstellung von Leder

    Wie wird Leder eigentlich hergestellt? Was für Vorgänge sind nötig?

    Für die Lederherstellung werden hauptsächlich Häute der Säugetiere verwendet: Rind, Ziege, Schaf, Roß, Büffel, Rotwild, Schwein. Aber auch Reptilien- und Fischhäute. Man unterscheidet die Häute je nach Größe des Tieres in Häute, Felle und Bälge. Den größten Anteil machen in der Verarbeitung zweifelsohne die Rindshäute aus. Tierische Haut besteht zu über 60% aus Wasser, Eiweißstoffe machen über 30% aus. Das Fasergeflecht der Lederhaut besteht aus Kollagen. Diese Gewebefaser der Lederhaut wird schließlich in Leder verwandelt. Die eigentliche Geburt von Leder möchten wir hier chronologisch von oben nach unten auflisten.

    Lagern, Sortieren

    Die Häute, also die Rohware, werden in gekühlten Räumen gelagert

    Aufweichen

    Die Häute werden durch Weichen von Schmutz und Konservierungssalz befreit, sie erhalten so ihren ursprünglichen Wassergehalt zurück.

    Haarentfernung

    Durch Zugabe von Kalk und Schwefelverbindungen lösen sich im Äscher die Haare von der Haut.

    Entfleischung, Spaltung

    Bei der Entfleischung werden Gewebe-, Fleisch- und Fettreste mit scharfen Messerwalzen entfernt. Um ein gleichmäßig dickes Narbenleder von bestimmter Stärke zu erhalten, wird das Leder aufgespalten. Das dabei anfallende sogen. Spaltleder kann z.B. zu Veloursleder verarbeitet werden.

    Beizen, Pickeln und Gerben

    Beim Beizen und Pickeln wird das Fell mit Säure und Salz für die Gerbung vorbereitet. Während des Gerbens nehmen die Hautfasern die Gerbstoffe auf. Damit ist aus der rohen Haut Leder geworden.

    Sortierung

    Die entstandenen Leder werden nach verschiedenen Qualitätsmerkmalen sortiert.

    Falzen

    Das Narbenleder wird auf eine gleichmäßige Stärke gebracht. Auf der Rückseite werden Unebenheiten entfernt. Anschließend wird das Leder zu Färbepartien zusammengestellt.

    Jetzt kann das Zuschneiden und Nähen der Lederbekleidung beginnen.

    so! und nach alledem beginnt dann die meist von hand getätigte herstellung von lederprodukten aller art.

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