Microsoft: Verkäufergeschwätz statt Innovation

Mit den letzten Geschäftszahlen hatte Microsoft ja mal wieder die Muskeln spielen lassen und gezeigt, dass es noch lange nicht vorbei ist mit der machtzentrale in Redmond.

Ein genauerer Blick aber, wie ihn TechFlash gewagt hat, zeigt, dass die Zeichen der Zeit sich zu ändern scheinen: Forschung und Entwicklung sind auf dem absteigenden Ast, Sales und Marketing legen zu.

Zum ersten Mal seit fünf Jahren ist nach den Berechnungen des Blogs aus Seattle die Summe geschrumpft, die diejenigen Unternehmensteile zur Verfügung haben, die sich Neu- und Weiterentwicklungen widmen.

Dass das nicht Ausdruck eines allgemeinen Sparwillens ist, belegt die Tatsache, dass auf der anderen Seite das Budget für Sales und Marketing um drei Prozent gestiegen ist.

Die offizielle Begründung lautet, dass man im Werbebereich mehr für Windows 7 und Bing getan habe, während  für den Entwicklungsbereich ziemlich schwammig verlautbart wird, dass dies  Folge eines Rückgangs der Entwicklung bei externen Partnern sei und auch eine Kapitalisierung bestimmter Software-Entwicklungskosten bedeute (was auch immer damit gemeint sei).

Vielleicht hat MS ja aber inzwischen von der erfolgreichen Konkurrenz gelernt, dass man auch Erfolg haben kann, wenn man gar nicht mal so guter Hard- und Software mit geschickter  Verkaufe den Nimbus eines Lifestyle-Accessoires verleiht, das man einfach haben muss. [dieter]

[via TechFlash]

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