Intel schluckt McAfee, will Security in Hardware integrieren

Die meisten von uns werden die Pest der „30-Tage-gratis“-Versionen, die man auf neuen Rechnern findet, kennen und nicht Übermäßig schätzen.

Immerhin kann man die wieder von der Platte werfen – noch. Denn Intel, neuer Besitzer von McAfee, hat Integrationspläne für Hard- und Software.

Schließlich sollen sich die 7,68 Milliarden Dollar, die Intel bar hingelegt hat, ja auch auszahlen.

Das wird nicht von heute auf morgen gehen, aber das Konzept der „hardware-enhanced security“, die im Zeitalter der vernetzten Geräte laut Intel unerlässlich ist, dürfte auch eher langfristig angelegt sein.

Wobei zumindest ich mich an die Vorstellung, Prozessor und Sicherheitssoftware als integriertes Bundle zu bekommen, irgendwie nicht richtig beruhigend finde … [dieter]

[via TechCrunch]

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4 Antworten zu Intel schluckt McAfee, will Security in Hardware integrieren

  1. kurven-heini schreibt:

    ich glaub nich dasse bar bezahlt haben.

  2. toto schreibt:

    mich würde interessieren, wie Intel dann das Lizenzmodell aufstellt.
    Fragt dann der Verkäufer, wie lange ich meinen Rechner benutzen will?!
    Und wenn die Zeit um ist … sooo Lizenz abgelaufen … brutzel brutzel … Prozessor oder Chipsatz durchgebrannt 😛

  3. Brathering schreibt:

    Klingt nicht sehr vielversprechend. Aber ‚toto‘ hat einen interessanten Gedanken. So ein Schadsoftwareprogramm könnte dann ja auch entscheiden, was es ausführen lässt. Eine Form von verstecktem DRM? Wird mit besserer Sicherheit beworben und könnte vorerst als optionale Hardware angeboten werden. Später kommt’s dann integriert im Prozessor oder Chipsatz.
    Na, hoffentlich kommt AMD nicht auf solche Ideen.

  4. DJGummikuh schreibt:

    ähm ich glaube das ganze ist wesentlich weniger dramatisch als TCPA.
    Intel hat ja auch das nX bit eingeführt, und das ist ganz praktisch zur Schädlingsbekämpfung.
    Hardware-enhanced Security im Rahmen von Virenscannern würde ich eher als API deuten, die es Anti-Viren-Software ermöglicht, auf spezielle Befehlssätze direkt auf Hardware-Ebene zuzugreifen, um so bspw. auch auf infizierten Systemen noch zuverlässig zu funktionieren, was heutzutage ja nicht sichergestellt ist.
    Die Kosten hierfür wird mit Sicherheit nicht direkt der Nutzer Zahlen (denn dann würden mit Sicherheit alle zu AMD abwandern) sondern über Lizenzgebühren die Antivirenhersteller, die die API benutzen wollen. Nicht jede Neuerung muss unbedingt sofort Panik auslösen.

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